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Der falsche Mann

Der falsche Mann3 Sterne bei 1 Bewertung
Krimi, USA 1956

Manny Belestrero ist ein New Yorker Nachtklubbesitzer und Familienvater und wird eines bewaffneten Raubüberfalls angeklagt, den er nicht begangen hat. Der Verdacht beruht, wie sich dann herausstellt, darauf, dass der wirkliche Täter ihm sehr ähnlich sieht. Während Manny in Untersuchungshaft sitzt, verliert sein Frau langsam den Verstand.

GenreKrimi
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LandUSA
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Jahr1956
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Länge105 Minuten
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DarstellerHenry Fonda, Vera Miles, Harold J. Stone
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RegieAlfred Hitchcock
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DrehbuchMaxwell Anderson, Angus MacPhail
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OriginaltitelThe Wrong Man

Bewertungen

Do, 28.11.2019 von 8martin
Eine Frau zerbricht3 Sterne
Das ist nicht Alfs stärkster Film, obwohl er eine Schlussszene hat, die nachdenklich stimmt. Geschönt aber falsch. Ein Unschuldiger wird verhaftet und natürlich wissen wir, dass am Ende die Unschuld des unbescholtenen Familienvaters Manny Balestrero (Henry Fonda) ans Licht kommen wird. Ein Allerweltsthema, so wie es jedem zu jeder Zeit passieren könnte. Die prekären Verhältnisse der Familie sprechen nicht gerade für Manny. Er wollte nur wissen, wie hoch ein Kredit auf die Versicherungspolice seiner Frau wäre. Die Polizei glaubt, er habe das Büro überfallen und um $71 erleichtert. Als die Zeugensuche erfolglos bleibt, ist die logische Folgerung von Mannys Frau Rose (Vera Miles): ‘Alle haben sich gegen uns verschworen.‘ Vera Miles verleiht dem Film aus der dritten Reihe der Hitchcock-Filme einen gewissen Tiefgang, der ihn zu einer kleinen Perle macht. Den äußeren Schaden der schlampigen Polizeiarbeit kann man beheben, die sich widersprechenden Aussagen vergessen, aber den seelischen nicht. Vera Miles spielt die Rose überzeugend in logischer Konsequenz: vom ersten unkontrollierten Lachanfall, über den emotionalen Ausraster, als sie ihren Mann schlägt, dann mit Schlaf- und Appetitlosigkeit reagiert und sich letztendlich in eine Welt träumt, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Einziger technischer Schnickschnack am Rande ist die Überblendung der Gesichter von Manny und dem wahren Täter. Und Rose bleibt in der Anstalt in tiefe Depression versunken. Den lapidaren Satz von der Heilung von Rose nach Jahren im Abspann kann man getrost vergessen, denn er geht am Problem vorbei und stimmt einfach nicht. Es ist ein zu Recht völlig humorloser Film, der den psychischen Verfall einer Frau schildert.War diese Bewertung hilfreich?
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