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Die phantastische Reise

Die phantastische Reise3 Sterne bei 1 Bewertung
Science Fiction, USA 1966
GenreScience Fiction
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LandUSA
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Jahr1966
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Länge100 Minuten
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OriginaltitelFantastic Voyage

Bewertungen

Mi, 11.04.2018 von 8martin
Laser OP mit U-Boot3 Sterne
In den 60er Jahren stimmte der Titel in zweifacher Hinsicht: es war eine heftige Science Fiction Story, (also nur in der Fantasie möglich, dass ein U-Boot samt Besatzung auf Mikrobengröße geschrumpft, in die Blutbahn eines gewissen Dr. Benes injiziert wird, um dann vor Ort ein Blutgerinnsel in dessen Gehirn mittels einer Laserkanone zu entfernen). Zum Zweiten ist es eine wunderschöne Reise im Innern eines Menschen. Das Herz muss kurz angehalten werden, sonst wäre die Crew samt Proband erledigt gewesen. Bei der Durchfahrt durch die Lunge gibt es einen Riesensturm. Die Crew passiert Kabillarsysteme sowie Lymphknoten und muss sich mit Antikörpern auseinandersetzen. Und doch ist es Regisseur Richard Fleischer gelungen, kein Seminar für Anatomie daraus zu machen. Weil wir mitten im Kalten Krieg sind, ist Dr. Benes ein Überläufer aus dem Osten, dem diese lebensrettende OP zuteilwird. Zwecks Erhöhung der Spannung ist ein Saboteur in der Mannschaft, der das Unternehmen gefährden will. Hier ist Donald Pleasence, der geheimnisvolle Psychopath vom Dienst die Bestbesetzung. Gegen ihn setzen sich der Agent Grant (Stephen Boyd) und die Assistentin Cora (Raquel Welsh) durch. Sie ist das Sexsymbol der 60er Jahre und hatte hier ihren Durchbruch. Wie die Crew das ‘rettende Ufer‘ erreicht, indem sie durch den Sehnerv schwimmt und am Ende alle munter in einer Träne plantschen ist gut gemacht. Die Illusion wurde überhaupt erst aufgebaut, indem Außen- und Innenansicht ständig wechselten: mal agieren die Wissenschaftler im U-Boot, dann gleitet es winzig klein durch Arterien bzw. die Crew ist in voller Tauchermontur im Außendienst. Nur eine Frage bleibt: was passiert mit dem zurückgelassenen U-Boot, das ‘Proteus‘ heißt. Bei den alten Griechen konnte Proteus seine Gestalt verändern. Wie gesagt, nach 60 Minuten sollte sich alles wieder vergrößern…? Wenn man sich Mühe gibt, kann man der Illusion durchaus folgen. Fast schon ein Klassiker.War diese Bewertung hilfreich?
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