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Do, 17.01.2019
Kino | Marnie
Mutter - Tochter Problem4 Sterne
Unter allen Hitchcock Klassikern kommt der hier daher wie ein Hauptseminar in Psychologie. (Skeptiker reden von ‘Taschenpsychologie‘). Die Titelfigur (Tippi Hedren) ist eine notorische Lügnerin und Kleptomanin. Als sie ihren Diebeszug in Marks (Sean Connery) Firma versucht, zeigt der sie nicht an, weil er sich in die kühle Blondine verliebt hat, sondern er begibt sich mit ihr auf einen Heilungstrip, der natürlich am Ende von Erfolg gekrönt sein wird. Scheibchenweise kommen die Details von Marnies Kindheit ans Tageslicht. Aber erst am Ende bei der Gegenüberstellung mit ihrer Mutter, Mrs. Edgar, (Louise Latham), kommt raus, was Marnie als kleines Mädchen wirklich erlebt hatte. Hitchcock hat Farben (rot), Worte (Flehen der kleinen Tochter) oder Geräusche (Kopfzeichen) und die Atmosphäre von damals (ein Gewitter) geschickt auf die Handlung verteilt und ja nach Lage der Dinge in Marnies Albträume oder sonstige Ausraster eingeschoben. Mark spielt nicht ‘Freud‘, wie Marnie ihm vorwirft. Er geht an ihre Psychose mit verschiedenen Mitteln: z.B. mit Ironie, mit handfester Gewalt, oder sogar mit Zärtlichkeit. Manchmal ist es auch bloß ein ganz normaler Ehekrach – nachdem er sie geheiratet hatte. Marnies Suizidversuch auf dem Ozeanriesen ist ein erster Hilfeschrei. (-‘Warum bist du nicht über Bord gesprungen?‘ – ‘Ich wollte mich umbringen, nicht die Fische füttern!‘) Die schrittweise Annäherung gipfelt in seinem gewaltsamen Zwang vor dem geöffneten Safe Marnie zu drängen das dort eingelagerte Geld zu berühren. Das könnte so eine Art Katharsis gewesen sein. Die Spannung wird außerdem weiterhin erhöht durch das Auftauchen eines Schnüfflers und durch die verwitwete Schwägerin Lil (Diane Baker), die sehr wachsam ist, weil sie ein Auge auf den stattlichen Verwandten geworfen hat. Psychologie her oder hin, der Unterhaltungswert der Old School ist allemal sehr hoch, was am Drehbuch und an den beiden tollen Hauptdarstellern liegt.
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