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Abgegebene Bewertungen2569
Davon als hilfreich bewertet271
Davon als nicht hilfreich bewertet127

Letzte Bewertung

Mi, 16.08.2017
TV | Reise nach Indien
Die klaustrophobische Jungfer2 Sterne
Selbst nach mehrmaligem Anschauen und mit Distanz dazwischen kann ich den Anerkennungshype um David Leans letzten Film nicht nachvollziehen. Der Mann, dem wir so viele großartige Filme verdanken, hat sich hier wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Es bleibt – wie in Leans Filmen üblich – eine gewisse Monumentalität übrig: hier die Landschaft und die Massenszenen mit echten Akteuren. Außerdem noch Monsunregen und eine harmlose Revolte. Teilweise wirkt Vieles nach dem Motto Folklore contra präjudiziertes Imperialistenurteil. Unterm Strich ein skandalträchtiger Prozess um die Ehre einer vorübergehenden Verlobten Adela Quested (Judy Davis), der angeblich von dem indischen Arzt Dr. Aziz (Victor Banerjee) in den Höhlen von Marabar Gewalt angetan worden sei. Sie reist mit ihrer potentiellen Schwiegermutter Mrs. Moore (Peggy Ashcroft). Von dem Sexualdelikt sieht der Zuschauer nichts. Lediglich die zerzauste Jungfer Miss Quested stolpert mitleiderregend aufgewühlt durchs Gelände. Im Prozess wird sie alles widerrufen. Also viel Lärm um Nichts. Der Film ergeht sich auch in der Figurenzeichnung in vagen Andeutungen. Adelas Verlobter Ronny (Nigel Havers) ist nicht Fisch nicht Fleisch und der indische Professor Godbhole (Alec Guinness) schwebt im Blinker System ziellos durch diverse Anwesen und verbreitet missverständliche, indische Plattheiten. Insgesamt wird anders als in der Romanvorlage von E. M. Forster das Verhältnis zwischen Indern und Briten nur auf kleiner Flamme gekocht. Symptomatischere Szenen wären da eindringlicher gewesen. Lediglich der liberale Hochschullehrer Fielding (James Fox) erweist sich durch und durch als verständnisvoller Gutmensch und kann frei nach Rosamunde Pilcher das so aus dem Lot geratene Bekanntschaftsgeflecht zu einem guten Ende führen. Da hängt an der Haupthandlung am Ende noch ein ganzer Rattenschwanz von auszubügelnden Verhältnissen, die ohnehin eigentlich belanglos sind. Diese 155 Minuten Filmmaterial kann man getrost vergessen.
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Neueste Bewertungen

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