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La misma luna - Wenn der Mond scheint, denk an mich

Sa, 20.05.2017, 02:45 Uhr - 04:30 Uhr | ARD

La misma luna - Wenn der Mond scheint, denk an mich1 Stern bei 1 Bewertung
Sozialdrama, Mexiko, USA 2007 | DolbyHDTVStereoVT150
La misma luna - Wenn der Mond scheint, denk an mich

An seinem neunten Geburtstag werden es vier Jahre, seit Carlos Reyes, genannt Carlitos , seine Mutter nicht mehr gesehen hat. Rosario hatte damals ihre mexikanische Heimatstadt verlassen und war in die USA emigriert, um für sich und ihren kleinen Sohn eine finanziell gesicherte Zukunft aufzubauen. Als Haushälterin und Kindermädchen hält sie sich seitdem mehr schlecht als recht über Wasser und versucht verzweifelt, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu bekommen. Jeden Sonntag telefoniert sie mit Carlitos, der seinen Vater nie kennenlernte, mittlerweile bei seiner Großmutter Benita (Angelina Peláez) aufwächst und langsam den Glauben daran verliert, die geliebte Mama jemals wiederzusehen. Dann stirbt Benita. Carlitos' grober Onkel will ihn zu sich nehmen, doch der Junge hat andere Pläne: Er beschließt, auf eigene Faust den illegalen Grenzübertritt zu wagen, um in Los Angeles nach seiner Mutter zu suchen. Noch vor dem nächsten Sonntag will er bei ihr sein, damit sie nichts von seinem überstürzten Handeln erfährt. Mit Hilfe eines jungen Paares gelingt es ihm unter großer Anstrengung, die Grenze der Vereinigten Staaten zu passieren. Aber der Weg nach L.A. ist noch lang und zudem sehr gefährlich für ein kleines Kind, dessen letztes Erspartes gerade verloren ging. Mit Hilfe einiger sympathisierender Immigranten, die meisten davon ebenfalls ohne Aufenthaltserlaubnis, kommt Carlitos seinem Ziel Schritt für Schritt näher. Dabei erweist er sich gerade in brenzligen Situationen als mutig, clever und willensstark. Bei einem Zusammentreffen mit der amerikanischen Grenzpolizei gelingt ihm nur knapp die Flucht, und das Schicksal schweißt Carlitos mit dem wesentlich älteren Enrique zusammen, der nach New York unterwegs ist und dem Jungen bald väterlich zur Seite steht. Gemeinsam erreichen sie Los Angeles und stehen vor der schier unüberwindbaren Herausforderung, Rosario in der großen fremden Stadt zu finden.

DarstellerAdrian Alonso (Carlitos Reyes), Kate del Castillo (Rosario), Eugenio Derbez (Enrique), Maya Zapata (Alicia), Carmen Salinas (Dona Carmen), Angelina Peláez (Benita Reyes), Mario Almada (Patenonkel), Gabriel Parras (Paco), Maria Rojo (Reyna), Jesse Garcia (David), America Ferrera (Martha), Ernesto D'Alessio (Oscar), Isaac Bravo (Chito), Gustavo Sanchez Parra (Manuel), Yvette Mercedes (Zöllnerin), Jacqueline Voltaire (Mrs. McKenzie)
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RegiePatricia Riggen
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BuchLigiah Villalobos
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MusikCarlo Siliotto

Bewertungen

Mo, 05.09.2011 von 8martin
Grenzgänger1 Stern
Eine schlichte, vorhersehbare Handlung ist die Basis für dieses Mutter-Sohn-Zusammenführungsevent an der mexikanischen Grenze. Anfangs als Carlitos noch in Mexiko bei seiner Oma lebt, ist ja alles noch ganz nett. Aber nach dem illegalen Grenzübertritt, der tatsächlich einen Hauch von Spannung aufkommen lässt, wird es albern. Von da an gibt es Gefühlskino pur, glatt gebügelt und tränenreich. Ein Kliché jagt das nächste, eine nicht nachvollziehbare Aktion wird von weiteren sonderbaren Ereignissen abgelöst. Am unglaubwürdigsten ist die Mutter, ganz zu schweigen vom vorübergehend auftauchenden vermeintlichen Vater, der sich dann aber gleich wieder unangekündigt verdrückt. Und dann die angetäuschte Hochzeit. Das wirkt alles etwas kryptisch. Meinungsverschiedenheiten werden lauthals abgehandelt. Das soll wohl so etwas wie künstliche Dramatik bringen. Und nachdem sich auch noch die Polizei zum Affen macht, geht der Rest von Anteilnahme flöten. Man findet einfach keinen Halt in diesem unausgegorenen Sumpf hochstilisierter Zuneigung. Einzig und allein der kleine Carlitos (Adrian Alonso) rettet die Familienehre vor der Tonne. K.V.War diese Bewertung hilfreich?
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