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Music of the Heart

Di, 16.05.2017, 00:00 Uhr - 01:55 Uhr | HR

Music of the Heart2 Sterne bei 1 Bewertung
Drama, USA 1999 | BreitStereo

Roberta Guaspari ist 51 Jahre alt, als ihr Mann sie wegen einer anderen verlässt. Für ihre Ehe hat die hochtalentierte Violinistin ihre Karriere geopfert, jetzt steht sie vor dem Nichts. Sie muss ihre beiden halbwüchsigen Söhne durchbringen und sucht händeringend nach einer Stelle als Musiklehrerin. Da sie mit ihrem Mann, einem Berufssoldaten, von Stützpunkt zu Stützpunkt ziehen musste, konnte sie keine Lehrerfahrungen sammeln, niemand gibt ihr einen Job. Janet Williams, Rektorin einer Public School in East Harlem, würde der alleinerziehenden Mutter eine Chance geben. Doch ihre Schüler stammen aus einem sozialen Brennpunkt, ein teures Instrument wie eine Geige ist für die meisten hier unerschwinglich. Roberta hat eine Idee: Nach einer gescheiterten Geschäftsgründung ist sie auf 50 Violinen sitzen geblieben - die nun zum Einsatz kommen. Die neue Lehrerin muss gegen Widerstände und Vorurteile kämpfen, denn die "Musik der Weißen" passt scheinbar gar nicht in ein schwarzes Ghetto. Mit Geduld und pädagogischem Geschick schafft Roberta jedoch ein kleines Wunder. Kids, die normalerweise kaum eine Minute still sitzen können, entdecken bei ihr die Faszination der Musik. In zehn Jahren bringt Roberta über 1.500 Kindern das Violinspiel bei. Nach einer Kürzung der öffentlichen Mittel droht ihrem erfolgreichen Programm überraschend das Aus. Doch so schnell gibt Roberta nicht auf.

DarstellerMeryl Streep (Roberta), Aidan Quinn (Brian), Gloria Estefan (Isabelle), Angela Bassett (Janet), Jane Leeves (Dorothea), Cloris Leachman (Assunta), Kieran Culkin (Lexi), Charlie Hofheimer (Nick), Isaac Stern (Isaac Stern)
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RegieWes Craven
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BuchPamela Gray
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MusikMason Daring

Bewertungen

Fr, 21.04.2017 von 8martin
Aus tiefstem Herzen2 Sterne
Eine wahre Geschichte wird von Wes Craven zu einer emotionalen Himmelfahrt gemacht. Mit sanfter Gewalt werden wir auf die emotionale Leiter geschoben und von Sprosse zu Sprosse, von Erfolg zu Erfolg gehievt. Im Grunde einer der tausend gefühlten Filme aus der Schule, wo die engagierte Musiklehrerin Roberta Guaspari (Meryl Streep) aus desinteressierten Kids wahre Wundergeiger macht. Im ersten Teil behindern die privaten Probleme von Lehrer und Schülern noch den Erfolgsverlauf der Story, verstärken aber gleichzeitig ihre emotionale Bindung. Auch das Privatleben der alleinerziehenden Mutter und der Versuch eines Neubeginns mit zwei möglichen Aspiranten (u.a. Aidan Quinn) als Ersatzväter sind noch recht abwechslungsreich. Natürlich wegen des tollen Einsatzes der Hauptdarstellerin. Ihrer Virtuosität am Instrument merkt man allerdings noch den Schnellkurs im Geigenspielen an. Wenn’s denn so war und am Ende ein Konzert der Kids in der Carnegie Hall als Krönung des Films stattfindet, hängt weißgott der Himmel für die Beteiligten voller Geigen. Auf dem Weg zum Erfolg macht sich wegen der Wiederholungen etwas Langeweile breit. Es ist halt immer das gleiche Spielchen: erst klingen die Kids mit ihren Geigen wie eine quietschende Eisentür, dann wie Isaak Stern. Dazwischen wird nicht vergessen mal ab und zu auf die Tränendrüse zu drücken, damit kleinere Rückschläge besser verkraftet werden. Es ist ein Film über Musik, aber nicht ein Musikfilm. Auch wenn am Ende die Bedeutung des Musikunterrichtes als kulturelles Erbe betont wird. Die Rührseligkeit ertrinkt im Erfolgsaspekt der Handlung.War diese Bewertung hilfreich?
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