Mi, 04.12.2024, 02:05 Uhr - 03:35 Uhr | Beate Uhse
Wenn es Nacht wird in Paris, erwacht die Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit und Erotik. Junge Menschen vergnügen sich in der Stadt der Liebe und genießen die französische Lebensart auf ihre ganz eigene Art. Tabus scheinen sie dabei nicht zu kennen.
Genre | Erotikfilm |
Jahr | 2020 |
Land | E, F |
FSK | 16 |
Darsteller | Rachel Adjani, Lauren Walker, Lina Luxa, Poopea, Zarah Staar |
Regie | Rick Angel |
Di, 26.11.2013 von 8martinHände weg vom ZasterDas erste und das letzte Bild zeigt den Superstar der 50er Jahre Jean Gabin als Max. Er prägt diesen Klassiker, an dem nichts Jugendgefährdendes ist, höchstens die Nacktfotos an den Wänden. Und weil man nicht sogleich rafft, was er eigentlich vorhat, wird es trotz der überlangen Einleitung etwas spannend. Waffen kommen erst im Finale zum Einsatz. Meistens agieren die Ganoven im feinen Zwirn. Der wortkarge Max verteilt höchstens ein paar Ohrfeigen – auch an die Mädels wie z.B. Jeanne Moreau – die ihm sonst reihenweise zu Füßen liegen. Man prügelt sich nicht, und die Dialoge sind auch nicht sehr ergiebig. Die Spannung kommt nicht aus der Faust oder dem Schießprügel, sondern aus der bewusst angelegten Ungewissheit des Drehbuchs. Umso überraschender ist das Finale. Max muss sich zwischen ‘seinen‘ Goldbarren in einem brennenden Auto (Originaltitel!) und seinem Kumpel Riton (René Dary) entscheiden. Für ihn zählt Freundschaft mehr als Geld. Das ist ungewöhnlich für das Milieu. Damals saß der Colt eben nicht so locker wie heute und Gewaltanwendung war nur das allerletzte Mittel, wenn es gar nicht anders ging. So wirkt der Film etwas angestaubt und altbacken. Man muss diese Machart halt mögen und das ausgiebige Schattenspiel dieses s/w Streifens genießen. Über die Message kann man streiten, ob unrealistisch verstiegen oder sentimental überhöht. Nur die Coolness der Akteure beeindruckt heute noch und die Atmo stimmt, wenn es Nacht wird in Paris…War diese Bewertung hilfreich? |
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