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Mi, 04.03.2015
TV | Vera Drake
Die Engelmacherin4 Sterne
Mike Leigh hat wieder seine Stammcrew zusammengerufen und einen äußerst bewegenden Film abgeliefert. Imelda Staunton in der Titelrolle ist überaus eindrucksvoll. Gerade weil sie so eine freundliche, hilfsbereite Seele ist, kann man ihr ihre illegale Tätigkeit (Abtreibung) kaum übelnehmen. Sie verlangte dafür nicht einmal Geld, sondern wollte nur den ‘jungen Mädchen helfen, wenn was unterwegs war‘. So nennt sie das, der Fachausdruck ist ihr fremd, die Prüderie der 50er Jahre ist heute kaum vorstellbar. Bei uns nannte man diese Frauen ‘Engelmacherinnen‘, ein Euphemismus der ähnlich verklemmt an der Realität vorbeigeht. Mit Tauschhandel und Ballhausszenen als Dekor zeichnet Leigh auch ein Sittengemälde der Nachkriegszeit, inklusive eines Vergleichs zwischen Arm und Reich bei Schwangerschaftsabbrüchen. Beim 8. Kind hilft Vera bei dem Armen, die wohlhabenden Mädels gehen in eine Privatklinik. Neben der großartigen Imelda Staunton, die ihre hilflose Zerknirschtheit direkt an den Zuschauer weiterreicht, beeindrucken in ihrer Schlichtheit Tochter Ethel (Alex Kelly), Schwiegersohn Eddie Marsan und auch Sally Hawkins. Die Familie droht fast auseinanderzubrechen, so geteilt sind die Meinungen über das Unaussprechliche. So hört man auch nicht, was Vera ihrem Mann zuflüstert, als sie ihm sagen muss, was sie getan hat. Und auch die ‘Hinterfrauen‘, die wirklich mit der Vermittlung Geld machen bleiben unbehelligt. Hier glänzt Ruth Sheen als skrupellose Abzockerin. Bei Veras Verurteilung durch Jim Broadbent (als Richter) wird zwar Recht gesprochen, aber es geht kalt und herzlos zu. Hier kann man nur zwischen Mitleid und Entsetzen wählen. Grandiose Tragik einer gut gemeinten dennoch illegalen Hilfe.
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Di, 03.03.2015
TV | The Music Never Stopped
Der letzte Hippie4 Sterne
Was für ein lyrischer Titel, der zu Interpretationen geradezu herausfordert. Bedeutet es, dass die einmal gespielte Musik für immer uns umgibt oder hier ganz konkret, dem jungen Gabriel ging sie nicht aus dem Kopf mit all den damit zusammenhängenden Details. Doch es geht hier um ernste Probleme, die Regisseur Kohlberg angenehm verpackt. Dabei gelingt es ihm gerade noch zu vermeiden, die Kitschkante zu streifen. Wir haben ein Vater-Sohn Problem mit medizinischen Folgen. Sohn Gabriel (Lou Taylor Pucci) ist Rock-Fan, der seine Beziehung zu seinem Vater Henry (J.K.Simmons) wegen Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Rockmusik (Grateful Dead) abbricht. Durch einen Gehirntumor erleidet Gabriel eine Amnesie, die von einer Musiktherapeutin (Julia Ormond) teilweise behoben werden kann. Und sie ist erfolgreich durch Beatles, Dylan, Donovan und Co. Mit diesem Stilmittel ist schon mal die eine Hälfte des Publikums gewonnen. Die andere kann vielleicht die Lösung des Vater-Sohn Konflikts beeindrucken: gemeinsamer Konzertbesuch. Klingt eindimensional, ist aber überzeugend gemacht. Hierher gehört aber auch noch Gabriels unschuldiger Flirt mit Celia (Mia Maestro, die den Simon & Garfunkel Song provoziert) sowie die Tatsache, dass Vater Henry Hausmann wird, als er seinen Job verliert und Mutter (Cara Seymour) arbeiten geht. Das alles ist die besagte ‘Kante‘ s.o. Am Ende ist nicht alles F.F.E. aber einiges besser. Die Songs haben ja keinen Lourdes-Effekt. POP! Jeder weiß wie sehr Erinnerungen in Zusammenhängen wiederkommen. Es ist aber auch nicht so, dass der Alte auf Ewig-Jungen macht. Da läuft was, zwischen Vater und Sohn. Herzerwärmend.
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Mo, 02.03.2015
TV | The Yards - Im Hinterhof der Macht
Menschlich, weiblich4 Sterne
Ein großartiger Thriller um Korruption. Er ist unheimlich spannend, hat eine unerwartete Wendung am Ende und eine vielsagende Message. Und das tut Regisseur James Gray, indem er am Ende langsame Bilder, die an sich genug Action in sich tragen, vorbeiziehen lässt. Der Zuschauer hat gesehen, dass sich illegale Geschäfte auf Dauer nicht lohnen und ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, sieht man, dass sie menschliche Tragödien hervorrufen können. Im Clan des Mafiapaten Frank (James Caan) spielen drei Frauen eine nicht ganz unwichtige Rolle. Kitty seine eigene (Faye Dunaway) kann ihn nur stützen, optisch aufhellen. Sie bleibt ziemlich blass. Ihre verwitwete Schwester Val (Ellen Burstyn) möchte eigentlich nicht so gern dazugehören. Sie liebt ihren Sohn Leo (Mark Wahlberg) über alles und hat wenigstens einige Momente. Und Erica (toll Charlize Theron) steht zwischen Ehrlichkeit und Mord: zwischen Leo und dem Killer Willie (Joaquin Phoenix). Hier ist vergangene und momentane Liebe im Spiel. In diesem Geflecht stehen die einzelnen Figuren zusehends allein da, manche verlieren sogar ihr Leben (Erica), und manche werden geschnappt (Willie) andere gehen in eine geordnete Zukunft (Leo, fast unschuldig) und wieder andere versuchen so weiter zu wursteln wie bisher (Frank). Die verzwickte Gemengelage tut der Spannung keinen Abbruch. Leo, der Aussteiger setzt nur Zeichen, ob er damit erfolgreich ist, bleibt dahingestellt. Das ist gekonnt gemacht. Neben der latenten Gewalt gibt es auch anrührende Eingeständnisse menschlicher Schwäche. Die Mädels bringen’s!
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Sa, 28.02.2015
TV | Der letzte Frühling
Letzte Stunden2 Sterne
Ein deprimierendes Mutter – Sohn – Verhältnis, das die betagte Dame (Hélène Vincent), weil schwer krank- durch ein selbstbestimmtes Ende abschließen möchte. Mit ihrem Sohn Alain (Vincent Lindon) – Exknacki, arbeitslos, bei Muttern wohnend – schimpft Yvette ständig bzw. sie schweigen sich an oder streiten sich. Ein furchtbares Verhältnis, das mit etwas Distanz gezeigt wird. Die beiden sind nicht glücklich. Wissen aber nicht, warum das so ist. Als sie gefragt wird, ob sie ein glückliches Leben hatte, antwortet sie ‘Glücklich, unglücklich, es war mein Leben. ‘ Neben dieser Tragödie, gibt es noch das Drama Alain und die Frauen. Ein One Night Stand mit Clémence (Emmanuelle Seigner) scheitert an Alains Verschlossenheit. Selbst der liebenswürdige und hilfsbereite Nachbar (Olivier Perrier) geht Alain auf den Zeiger. Eigentlich ist er ein emotionales Contergankind. Lebensuntüchtig, missmutig vegetiert er so vor sich hin. Eigentlich stört ihn sogar auch seine alte Mutter. Und so hoffnungslos lässt es auch Regisseur Brizé enden. So furchtbar kann das Leben sein. Pessimisten werden nicken, denn sie haben es ja schon immer gewusst und Optimisten zappen weg. Es kann einem beim Zuschauen schon kalt ums Herz werden. Selbst die finale Umarmung zwischen Mutter und Sohn nach dem Todestrunk ändert nichts. Alain stiert ins Leere.
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Do, 26.02.2015
TV | The Messenger - Die letzte Nachricht
Die Todesengel5 Sterne
Endlich hat sich jemand (Oren Moverman) des Themas angenommen, dass seit Amerika Kriege führt - und das tut es eigentlich immer – als Tabu außen vorgelassen wurde: die Benachrichtigung der Angehörigen wenn einer ihrer Lieben im Feld gefallen ist. Die beiden ‘Todesengel‘, die mit diesem delikaten Auftrag unterwegs sind, sind schon mal als Typen hervorragend gecastet und von einem guten Drehbuch eindrucksvoll in Szene gesetzt: der junge Sgt. Montgomery (Ben Foster) sensibel, verletzlich und verständnisvoll neben dem erfahrenen Capt. Stone (Woody Harrelson), ein raubeiniger Draufgänger, der cool und emotionslos seinen Job macht. Die hoch emotionale Handlung wird mit äußerster Sensibilität angegangen, wobei die beiden ‘Messengers‘ in ihrem gegensätzlichen menschlichen Kontrast ein Spannungsfeld zu den Empfängern der Nachricht aufbauen. Sie werden beschimpft, bespuckt und davon gejagt. Oftmals treffen sie sogar gerade auf eine lokale Familienkatastrophe, noch bevor sie ihre Messege abliefern. Unter den Gefallenen sind auch Frauen. Am Feierabend reden sie über Frauen, ihre Eltern, über Huren und Saufen (wenn Capt. Stone das Gespräch bestimmt.) Die junge Witwe Pitterson (Samantha Morton, unheimlich eindrucksvoll) ist das Gegenteil von Stones Welt. Was sich zwischen ihr und Sgt. Montgomery entwickelt sind heftige Gefühle ohne sexuelle Erfüllung. Zögerlich und schafhaft stehen sie in der Küche, schwanken zwischen Begierde und Konventionen. (ein Höhepunkt des Films!) Es knistert förmlich vor Erwartungen. Frau Pitterson geht duschen. Auch das Ende fügt sich nahtlos in die Konzeption des Films ein. Mrs. Pitterson und ihr kleiner Sohn ziehen weg…Sie werden wohl ihre E-Mail Adresse hinterlassen. Realistische Emotionen pur, ohne Kitsch. Montgomery und Pitterson greifen nur in Gedanken nach den Sternen. Großartig, dank tollem Drehbuch und famosen Darstellern.
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Do, 26.02.2015
Kino | Café Olympique
Später Geburtstag2 Sterne
Dieses Mal hat uns Regisseur Guédiguian einen Märchentraum aufgetischt. Er hat wieder seine Stammcrew (seit Marius & Jeannette) vor der Kamera agieren lassen, angeführt von seiner Ehefrau Ariane Ascaride. Das Setting ist wieder Marseille und die Welt der kleinen Leute. Dass im Traum alles passieren kann und die Gesetze der Logik aufgehoben sind, erlaubt viel Freiraum. Die Sonne des Südens und die wie üblich liebenswerten Charaktere kommen recht charmant daher. Es werden Episoden erzählt, von denen eigentlich nur die mit dem Taxifahrer (Jean–Pierre Darrussin) so richtig gelungen erscheint. Sonst gibt es viel Leerlauf, abgesehen von Arianes Zwiegespräch mit der Schildkröte, eine nette Auflockerung der Handlung und dem Kurzauftritt der Badenixe im Evaskostüm Lola-Perlenstickerin-Naymark. Da wird man wachgerüttelt! Die sonst üblichen skurrilen Käuze bringen’s hier auch nicht so richtig. O.K.!? Auch die sozialistischen Anspielungen der Proletarier fehlen. Nur eins bleibt als Markenzeichen gleich: man löst alle Probleme im Pulk. Ein Hoch auf die Gemeinschaft! Den Traum als Rahmenhandlung kann man akzeptieren, manche Figuren bleiben aber unverständlich und den Ariadnefaden suche ich immer noch. Bleibt der Kampf mit dem Schlaf. Um mich herum wurde er verloren. Ein echter Guédiguian zwar, aber einer der ermüdenden Art.
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Mi, 25.02.2015
TV | Das Ende einer Affäre
Liebe im Krieg2 Sterne
Ein konsequent durchstrukturiertes Dreiecksverhältnis, das man in gefühlten tausend Versionen kennt: Ehefrau Sarah (Julianne Moore, offenherzig wie nie) flüchtet aus der langweiligen Ehe mit Henry (Stephen Rea) in die Arme von Maurice (Ralph Fiennes). Wie Regisseur Neil Jordan die Geschichte zerlegt, mit Wiederholungen aufbereitet, die andere Blickwinkel eröffnen, macht das Ganze dann doch wieder irgendwie interessant. In gedeckten grün-braunen Farbtönen gehalten, gelingt eine dichte, verregnete Atmosphäre. Durch die Schnitttechnik fragt man sich: beauftragt der Ehemann den Liebhaber, seine Frau zu beschatten oder ist es der Liebhaber, der einen Dritten verdächtigt? Vertritt der Liebhaber den Ehemann lediglich und beauftragt den Privatdetektiv Parkis (Ian Hart) Sarah zu beobachten? Ein Highlight erhöht den Unterhaltungswert: da sich das Pärchen nur bei Luftangriffen (2. Weltkrieg) zu einem Stelldichein treffen kann, wenn alle anderen im Luftschutzkeller sind, erwischt sie eine Bombe. Gut geschnitten darf das mehrfach wiederholt werden. Und es ruft bei allen drei Beteiligten unterschiedliche Reaktionen hervor. Nach Sarahs erstem Hustenanfall ahnt man eine tödliche Krankheit. Dass beide Männer den Pflegedienst gemeinsam erledigen, gehört eventuell noch zum Konstrukt, aber als Neil Jordon am Ende noch einen Lourdes-Effekt beim Sohn des Schnüfflers nachreicht, geht’s ins Groteske. Oder man folgt dem ungläubigen Graham Greene und versteht die Geschichte als ‘Tagebuch des Hasses‘ und der gilt Gott.
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Mo, 23.02.2015
TV | In der Haut von Venice
Tochter, Geliebte und Poetin4 Sterne
In ihrer Haut möchte man wirklich nicht stecken. Venice (Alice McConnell) hat Probleme mit den Männern, den Vater zu Besuch, zu dem sie zeitlebens ein gestörtes Verhältnis hatte und außerdem eine Schreibblockade. Regisseur Miro Bilbrough hat thematisch ganz schön viel in den Film hineingepackt und dabei immer noch Zeit gefunden für eine sensible Annäherung an seine Themenkomplexe. Zunächst das Vater – Tochter Problem. Was anfangs kühl und distanziert daherkommt, entwickelt sich phasenweise zum Psychotrip. Vaters (Garry McDonald) Haltung ist nachvollziehbar, die Distanz zu seiner Tochter wird bald etwas aufgeweicht ohne beseitigt zu werden. Letzten Endes nerven sie sich immer noch. Das ist durchaus realistisch. Eine distanzierte Vaterliebe, nicht so total mit Herz und Hand besitzergreifend wie bei den Durchschnitts-Müttern dieser Generation. Bei der Mutter von Venice als Ex Hippie war es nicht so. Venice hat ein Verhältnis beendet (Henry Nixon) und ein neues vorübergehendes begonnen (Simon Stone). Beide unglücklich, jedes Mal sucht Alice etwas, das sie nicht findet. Dabei weiß sie nicht mal so genau, was es ist. Es hängt wohl nur mit ihrem Vater zusammen. Ebenso passt Lennys Ex Irene (Katie Wall) ins Bild. Sie ist tatsächlich Physiotherapeutin und behandelt Venice, die am Ende einen Lyrikband fertig hat (’27 Fliegen‘) Irene wird es vorbehalten bleiben, den letzten Gag zu landen. Besser als der Mittelfinger. Ein kleiner Film mit viel Potential.
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Fr, 20.02.2015
TV | Tsotsi - Ein Junge aus dem Ghetto
Packend4 Sterne
Ein Jugenddrama der besonderen Art, dessen Handlung direkt aus dem wahren Leben kommen könnte, auch wenn Athol Fugards Roman als Vorlage diente. David (Presley Chweneyagae), der Anführer einer Jugendgang in Soweto schlägt sich mit Mord und Diebstahl durch sein hoffnungsloses Leben. Nachdem er ein Auto geklaut hat und die Fahrerin anschießt, findet er ein Baby auf dem Rücksitz. Jetzt beginnt eine Entwicklung, der den jungen Mann reifen lässt, Verantwortung zu übernehmen und sogar Wiedergutmachung zu leisten. Das erzählt Gavin Hood sehr authentisch. Die erschreckende Grausamkeit am Anfang wird nur dargestellt, um den späteren Wandel noch eindringlicher zu machen. David findet zunächst einmal eine stillende Mutter Miriam (Terry Pheto) für ‘sein Baby‘. Die muss er zunächst - seinen Gewohnheiten gemäß - mit gezogenem Revolver dazu zwingen. David erinnert sich an seine Kindheit: Mutter krank, Vater säuft. Höhepunkt und Ende des Films ist die Übergabe des Babys, dem er den Namen David gegeben hatte, an seinen Eltern, beobachtet von der Polizei mit gezogenen Pistolen. Es knistert. Viel Zeit vergeht. Unterlegt wird das Ganze mit einheimischen, gesummten Melodien, die wunderschön harmonisch klingen. Ein Kontrast zur gesehenen Realität oder Ausdruck der Sehnsucht nach einer besseren Welt. Manche Einstellungen suggerieren das, wenn David von einem Hügel aus still die Metropole beobachtet, Schnitt, Miriam ihr Baby betrachtet. Vielleicht stimmt hier ja die alte Volksweisheit ‘Laiendarsteller sind die besseren Schauspieler‘. Teilweise knallhart, teilweise emotional. Total beeindruckend. Der Oscar ist wirklich verdient.

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