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Sa, 02.11.2013
TV | Eine ganz normale Familie
Ganz normale Leute ?4 Sterne
Robert Redford hat mit seinem ersten Spielfilm 1980 ein gelungenes Psychogramm einer Wohlstandsfamilie abgeliefert. Oberflächlich betrachtet sind es ganz normale Amis, aber unter dem Teppich lagert ganz schön viel Psychobalast. Wie der nach und nach ans Tageslicht befördert wird, ist beeindruckend und nachvollziehbar, weil fachlich korrekt. Im Mittelpunkt steht der übrig gebliebene Sohn Conrad (unglaublich überzeugend Timothy Hutton). Vater Calvin (Donald Sutherland) versucht wenigstens seinen Sohn zu verstehen. Mutter Beth (Mary Tyler Moore spielt sie ähnlich steril wie Doris Day zu ihren besten Zeiten) hat nicht nur keinen Zugang zu Conrad, sondern lehnt ihn geradewegs ab. Überhaupt ist die Mutter das Problem der Familie. Zieht sie aus, kehrt der Frieden für Vater und Sohn ein. Das ist hart und widerspricht der ‘schönen neuen Welt‘ von Mutter Beth. Das ist ebenso überzeugend wie die Rolle des Psychiaters Berger (Judd Hirsch). Er wird positiv und als Freund Conrads dargestellt, der hilft auch wenn’s erst einmal weh tut. Er bringt Conrad dazu, Wut und Angst rauszulassen und zu verbalisieren und provoziert so mehrere emotionale Tornados. Und neben Vater und Therapeuten gibt es noch Jeannine (Elizabeth McGovern), die ihm mit ihrer herzlich aber unbeholfen schüchternen Art von einer ganz anderen Seite kommend auf die Beine hilft. Dieses Dreigestirn agiert auf hohem schauspielerischem Niveau und hat die Oscars wirklich verdient.
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Do, 31.10.2013
TV | Achteinhalb
Die Schaffensblockade4 Sterne
Gleich bei der ersten Einstellung weiß man, dass dies kein gewöhnlicher Film ist. Er hebt ab und fliegt davon und lässt nur einen Teil der Handlung am Boden zurück. Da ist der Regisseur Anselmi (Marcello Mastroianni), der in einer Schaffenskrise steckt. Normaler Kurbetrieb und das Filmgeschäft bilden die Basis des Geschehens. Aber immer wieder tauchen traumhafte Bilder auf, fremdartige Situationen werden ansatzlos eingeblendet. Die reale Grundlage erfährt eine surreale Erweiterung. Von der Erzählweise drängt sich ein Vergleich mit dem zwei Jahre zuvor gemachten ‘Marienbad‘ auf, dessen Niveau dieser Film nicht ganz erreichen kann. Hier wird der Ort zum ‘Hotel der Frauen‘, selbige Stadt kommt erst später. Aber auch hier gibt es jede Menge gut aussehende, weißgewandete, einsame Frauen. Sie sind dem Regisseur allerdings nur lästig, mit Ausnahme der engelgleichen Fee Claudia Cardinale. Wenn sie auf Zehenspitzen hereinschwebt, breitet sich Frieden über der Szene aus. Doch auch sie vermag die Blockade nicht zu beenden. Vor allem gegen Ende versinkt die Handlung im Chaos und dem längsten Volksgebrabbel der Filmgeschichte. So gesehen geht dem Film gegen Ende die Luft aus, und so kann man ihn nach schwer nachvollziehbaren Dialogen über Freiheit und Kunst, einem Vergleich von Katholizismus und Marxismus als schwerverdauliches, äußerst ungewöhnliches Meisterwerk einordnen, das das Anschauen lohnt.
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Mi, 30.10.2013
TV | Der Preis des Todes
Ermordet1 Stern
Das ist ein Film aus der endlos langen Reihe: Kind ermordet, Polizei arbeitet zu langsam, Eltern versuchen den Mörder selbst zu ermitteln. Dabei spielt die Mutter Cathy (Patricia Kaas) eine dominante Rolle. Ihre Schauspielkunst beherrscht das Geschehen, was nichts viel sagen will, denn die anderen Akteure sind blass. Ansonsten wühlen die geschiedenen Eltern im Schmerz, machen sich gegenseitig Vorwürfe und sind psychisch gezeichnet. Dass mit Presse, Stuhlkreis und Pendel gearbeitet wird, erstaunt nicht weiter. Erst in der zweiten Hälfte kommt etwas Spannung auf, als man vom Doppelleben der Tochter Eva erfährt. Das ist aber auch nicht gerade innovativ. Und so sucht Frau Kaas weiter und weint und wird von Albträumen geplagt. Bis aus dem ganzen Umfeld nur noch einer übrig bleibt. Und der schießt ein Eigentor und liefert sich selbst an Messer. Dann bleibt uns auch nicht die Schlussszene erspart mit weißen Luftballons und einer jahrestäglichen Gedenkfeier. Patricia Kaas ist gar nicht mal so schlecht. Sie spielt nur in schlechten Filmen mit. Die Hintergrundinformation ist noch interessant, wonach der französische Staat die Eltern eines Opfers finanziell entschädigt. Aber muss man denn deswegen gleich einen ganzen Film darüber machen? K.V.
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Mi, 30.10.2013
TV | Wie in der Hölle
4 Frauen & 4 Männer4 Sterne
Vier starke Frauen aus zwei Generationen werden verlassen bzw. verlassen ihren Partner selber oder trennen sich gewaltsam von ihm. Das Leben ist die Hölle für sie. Außerdem sind sie auch noch aus ihren Kindertagen traumatisiert. Ihre charakterliche Spannbreite reicht von selbstbewusst bis hörig. Wie Vater (Miki Manojlovic) und Mutter (Carole Bouquet) ins Bild passen und welches Schicksal sie teilen wird intelligent und eindrucksvoll erzählt. Dabei gibt es mindestens drei herausragende Superszenen: eine, die mit Verwechslungsmechanismen aus Unkenntnis heraus spielt (hier ist Jacques Perrin und Marie Gillain beteiligt) und die andere, die den Zwiespalt zwischen höriger Liebe und Zurückweisung im Wechselspiel beinhaltet (das geschieht zwischen Emmanuelle Béart und Jacques Gamblin). Die dritte ist die Heimkehr des Vaters aus dem Gefängnis. Hier geht es recht handfest zu. Wie durch das Drehen eines Kaleidoskops (das auch eingeblendet wird) purzeln die Ladys auf einander zu. Dabei werden immer weitere Details bekannt, wie die vier zusammenpassen. Symbolische Bilder wie die sich aus dem Wasserglas befreiende Biene oder der bedeutungsschwanger Inhalt der klassischen Medea sind hilfreich, tun der Spannung aber keinen Abbruch, denn es gibt neben überraschenden Wendungen auch noch nette Szenen. So z, B. der mehrfache Ansatz des Fahrkartenkontrolleurs, der nicht zum Zug kommt, weil die Reisende immer schläft. Dabei bringt erst ein abschließendes Treffen die Auflösung. So bleibt es bis zum Ende spannend, was zuvor in stilvolle Bildkompositionen verpackt worden war.
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So, 27.10.2013
TV | Das wilde Schaf
Escort-Service als Aufstieg2 Sterne
Eine Gesellschaftssatire aus den wilden 70er Jahren, die einen sozialen Aufstieg aufgrund von sexueller Überzeugungskraft zum Thema hat. Auftragsgemäß verführt Nicolas Mallet (Jean-Louis Trintignant) jede Frau, die nicht bei drei auf dem Baum ist. Sein gehandikapter Freund Claude (Jean-Pierre Cassel) macht hier auf Kirkegaard, ohne ein Tagebuch zu schreiben. Wenn man am munteren sexuellen Treiben von Mallet Gefallen findet, kann einem die schwer nachvollziehbare Logik dieser Erfolgsstory egal sein. Dann kann man höchstens noch zwischen den einzelnen Mädels differenzieren. Jane Birkin ist das willige, blonde Dummchen, Romy Schneider die Rasierklinge mit Emotionen, Nichte Sabine (Dominique Constanza) macht auf läufige Hündin und Flora die Tigerin (Florinda Bolkan) spielt mit ihm. Mallet ist der Womanizer, der ‘ein Dessert bestellt und immer ein ganzes Menü bekommt‘. Sex und wirtschaftlicher Erfolg laufen parallel. Ersteres ist ja ganz unterhaltsam, zumal es auch noch Tote gibt, aber der zweite Aspekt kommt nicht so ganz als Satire rüber, wenn die Schlusssequenz eine konventionelle Bilderfolge von Suizid, Beerdigung, Nachruf und Hochzeitszeremonie ist. Kann als Joke gemeint sein, ist aber zu lammfromm und hausbacken. Wild ist der Mallet schon, aber ein Schaf? Eher ein Vertreter aus der Hasenfamilie.
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Do, 24.10.2013
TV | Die Filzlaus
Der Selbstmörder & der Killer4 Sterne
Die Grundidee bietet Stoff genug für eine Komödie: Auftragskiller Milan (Lino Ventura) rettet liebeskrankem Hemdenvertreter Pignon (Jacques Brel) immer wieder das Leben. Die Gags haben zwar manchmal Slapstick-Qualitäten, aber die beiden Hauptdarsteller sind so großartig, dass es einfach Spaß macht, ihnen zuzusehen. Der knallharte Milan spielt das zunehmend genervt sein bis hin zur Komödie; einfach herrlich wie er mit Sehstörungen umeinander fällt. Man vermutet langsam einen Ausruf der Verzweiflung von ihm ‘Es ist zum Mäuse melken!‘ Etwas das man von Lino Ventura nicht oft sieht. Und Pignon ist eine echte Pest mit menschlich hilflosen Zügen. Die deutsche Synchronisation von Rainer Brandt hat immer noch nichts von ihrer lockeren Art Sprüche zu klopfen verloren: ‘Mach hinne oder sie satteln ein Huhn und reiten zu ihrer Frau.‘ oder nachdem Pignon bei einem misslungenen Selbstmordversuch einen Rohrbruch verursacht, sagt Milan als das Wasser unter seiner Tür durchkommt ‘Wer pisst mir den da in die Stube?!‘ Neben Elementen aus echten Krimis (Autoexplosion, Verfolgungsjagden) begleiten Musettewalzer die humorvollen Seiten bis hin zum wortlosen Freigang am Ende. Und jede klassische Komödie kommt natürlich nicht ohne Verwechslungen aus, die hier in turbulent handgreiflichen Auseinandersetzungen gipfeln. Einfach ein Riesenspaß.
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Do, 24.10.2013
TV | Place Vendôme - Heiße Diamanten
Deneuve only2 Sterne
Nicole Garcia, die man in früheren Jahren als charakterstarke Frau auf der Leinwand sah, ist ins Regiefach übergewechselt. Die Wahl ihrer Hauptdarstellerin Marianne (Catherine Deneuve) ist hier natürlich bereits die halbe Miete für diesen Film. Selten sah man die Deneuve so verrucht, angetrunken und unberechenbar. Die Kamera folgt ihr auf Schritt und Tritt. Und das ist auch notwendig, denn in der Szene der Diamantenhändler passiert nicht viel. Da wird verbal getrickst und getäuscht. Man sitzt in Bars und Hotel-Lounges herum und feilscht. Obwohl es um Millionen geht, merkt man das kaum, bleibt unbeeindruckt von den Problemen der Akteure. Diese Atmosphäre kommt ganz gut rüber. Um die Eindimensionalität zu vermeiden, wird aber noch eine Liebesbeziehung beigemischt, verflossene und aktuelle Liaisons erwähnt. Und immer wieder die Deneuve. Manche können sich an ihrer ausgemachten Schönheit vielleicht nicht satt sehen. Mir was das auf Dauer etwas zu wenig. Jacque Dutronc schaut unentwegt sehr geheimnisvoll und erweckt den Eindruck, dass er nicht so genau weiß, war er hier soll. Und einen Schluss gibt es auch nicht. K.V.
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Di, 22.10.2013
TV | Wenn die Gondeln Trauer tragen
Botschaft aus dem Jenseits5 Sterne
Selten gab es titelmäßig eine größere Diskrepanz zwischen Original und deutscher Fassung. Und dabei steht die deutsche mit ihrem lyrischen Potential auch noch turmhoch über der englischen. Die an sich einfache wenn auch tragische Geschichte vom Tod eines Kindes lässt die Eltern (Julie Christie und Donald Sutherland) traumatisiert zurück. Auch die Flucht der Mutter in spiritistische Sitzungen sprengt nicht den Rahmen des Üblichen. Gut, dass der übliche Weg in Horror oder Mystery nicht eingeschlagen wurde. Allein der Schocker am Ende trifft Sutherland fast genauso unvorbereitet hart wie die Zuschauer. Regisseur Nicolas Roeg verhilft aus zwei Gründen seinem Film zum Klassiker: die ungewöhnliche Bildersprache (Er ist schließlich ‘gelernter‘ Kameramann.): Blutlachen breiten sich z.B. über Dias aus und der genial geschnittene Schluss (Roeg war auch Cutter /Editor), in dem er bezugnehmend auf Julie Christies legendäre Fahrt auf dem Trauerboot (Wir sind in Venedig!) blitzschnell die wichtigsten Stationen der Geschichte nochmals ablaufen lässt – wie es bei Sterbenden vorkommen soll. Dabei vermischt er die üblichen Zeitebenen und bietet kommentarlos dreierlei Lösungen an: für Realisten ist es lediglich eine zeitlich verschobene Wirklichkeit, andere sehen darin eine Ausgeburt von übersteigerter Fantasie, aber es könnte auch eine Botschaft aus dem Jenseits sein (Darum geht es ja letztlich im Film.) Über die damalige Aufregung der freizügigen Liebeszene kann man heute nur schmunzeln, ebenso wie über Sutherlands Frisur. Es bleibt ein Genuss mit Schrecken.
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Mo, 21.10.2013
TV | Gefangen im ewigen Eis - Die Geschichte der Dr. Jerri Nielsen
OP am Südpol1 Stern
Dieser Film gehört in die Kiste mit der Aufschrift: ‘Die Amis können alles, sogar das Unmögliche‘. Ärztin Jerri Nielsen (Susan Sarandon) stellt fest, dass sie Brustkrebs hat. Und zwar auf einer Polarstation am Südpol. Sie wird von Laien behandelt und via Internet kuriert. Die Venensuche wird am Pfirsich geübt, die Medikamente für die Chemotherapie landen mit dem Fallschirm. Neben diesen haarsträubenden Aktivitäten aus der Wundertüte gibt es zuvor noch eine Diskussionsrunde über Erfolgschancen der OP. Hier wird freimütig gescherzt über den attraktiven Körperteil in dem sich der Krebs eingenistet hat. Und dann läuft alles wie am Schnürchen, eben wie in Hollywood. Unglaublich! Regisseur Spottiswoode ist ja nicht immer unumstritten. Hier hat er ein hanebüchenes Märchen vorgelegt, das man trotz der schauspielerischen Bemühungen der Hauptdarstellerin nicht ernst nehmen kann. Außerdem ist der Film über weite Strecken dialoglastig, spannungsarm und letzten Endes vorhersehbar. Die großen Augen von Dr. Nielsen schauen bis auf eine Ausnahme stets recht munter drein. Nur einmal hat sich eine Träne verirrt. Und der Titel – im Grunde unübersetzbar - passt zum Inhalt wie Öl zum Wasser. Selbst die eingebaute Love Story kommt nur halbherzig daher. Und die wenigen Naturaufnahmen bringen auch nicht viel. Nicht mal als Dokumentarfilm geeignet. Nichtssagend langweilig. K.V.
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So, 20.10.2013
TV | The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Drei Frauen5 Sterne
Eine der genialsten Literaturverfilmungen unserer Zeit, und sie ist anspruchsvoll. Drei grandiose Hauptdarstellerinnen aus drei Epochen sind nur durch ihre Gemütslage unter einen Nenner zu subsumieren: Sie sind depressiv. Die eine ist Virginia Woolf (Nicole-die Nase-Kidman) steht für die 20er Jahre, daneben steht Julia (Julianne Moore) zunächst nur Hausfrau, Weib und Mutter für die 50er Jahre und schließlich ist da Clarissa (Meryl Streep) für die heutige Zeit. Und als einziges männliches Pendant gibt es den kranken Schriftsteller Richard (Ed Harris). Er ist den drei Frauen schauspielerisch durchaus ebenbürtig. Mit zunehmendem Alter wird er ein immer besserer Charakterdarsteller. Hier sorgt er für Schocker. Regisseur Stephen Daldry gelingen wunderbare Überleitungen. So arbeitet er die gemeinsamen Schnittmengen heraus, bevor er die Lebenslinien der drei sich annähern lässt. Trotzdem ist es kein reiner Mädelsfilm. Es gibt Momente von menschlicher Größe, absoluter Hilflosigkeit, Verzweiflung und Trauer und das alles ist nicht geschlechtsspezifisch. Die langen schweigsamen Passagen lassen Spielraum für eigene Überlegungen und Empfindungen den Charakteren gegenüber. Das Paradoxe bei allen drei Ladies ist die Erkenntnis, dass die Liebe das Wichtigste im Leben ist. Sie ringen mit ihr, mühen sich ab, aber finden sie nicht. Bis hin zum letzten Satz: ‘Auf ewig die Liebe, auf ewig die Stunden‘. Das ist bewegend und keine leichte Kost. Aber die Darsteller – bis in kleine Nebenrollen großartig besetzt – die Kamera und das Drehbuch verbreiten einen unwiderstehlichen Charme. Lediglich beim deutschen Untertitel möchte man ein ‘Amen‘ hinterherrufen.

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