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Fr, 06.07.2012
TV | Miss Austen Regrets
Sie bedauert...4 Sterne
Der eigenartige Titel ist ein abgebrochener Satz, der verwendet wird in Situationen wie ‘Miss Austen bedauert, sie nicht empfangen zu können…‘ oder ‘Sie bedauert ihrer Einladung nicht Folge leisten zu können…‘. So erleben wir die letzten Jahre der Schriftstellerin. Sie (Olivia Williams) ist eine enttäuschte Jungfer, die allen helfen kann, nur nicht sich selbst. Anfangs ist sie geistreich, fortschrittlich und versprüht immer einen Schuss Ironie. Ihr Ende ist gekennzeichnet durch Krankheit, Frust und Enttäuschung, trotz der erfolgreichen Veröffentlichung ihrer Romane. Für die Männer ist sie zu klug, zu selbstbewusst und zu wenig servil. Die sind hingegen etwas blasierte Prinzipienreiter, die die Frauenzimmer verschrecken, die sich doch eigentlich noch ihnen sehnsüchtig verzehren. Das Ambiente ist stylsicher eingefangen, die Kostüme detailgenau, die Handlung durchaus zeitgemäß nachempfunden und die Dialoge (großartiges Drehbuch von Gwyneth Hughes) ganz nah an der titelgebenden, literarischen Figur. Es bietet eine mögliche Realität und ist von fantasievollem Einfallsreichtum. Jane Austens Thema Nummer eins nimmt breiten Raum ein: heiraten. So gibt es am Ende auch eine Hochzeit, nur Jane ist nicht die Braut. Es ist genial, wie sie aus der Handlung herausgenommen wird. Aufschlussreich auch die Lebensabrechnung mit ihr von Seiten ihrer Mutter (Phyllida Law). Es werden durch Zitate anschauliche Parallelen zwischen ihrem Leben und ihrem Werk gezogen. Das ist alles stimmig und gut recherchiert. Es passt zu den großartigen Verfilmungen von Jane Austens Romanen. ‘Ihre Stärke war ihre Fantasie, nicht ihre Erfahrung.‘ Man kann eine außergewöhnliche Frau verstehen, die die Freiheit gewählt hat. Eine sinnvolle Ergänzung zur Lektüre ihres Werkes.
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Fr, 06.07.2012
TV | Water - Der Fluss des Lebens
Auch Fluss des Todes4 Sterne
Es sind wunderschöne Bilder – vor allem die Nahaufnahmen – die uns in die exotische Welt Indiens entführen. Darüber hinaus gibt es noch eine wichtige Botschaft: die Wiederverheiratung von Witwen. Auch wenn es sich, um kleine Mädchen handelt, die von den Eltern zwangsweise verheiratet wurden und plötzlich ohne Ehemann dastehen. Regisseurin Deepa Mehta zeigt das am Beispiel von zwei altersmäßig unterschiedlichen Frauen, die in der gleichen Situation sind: die kleine Chuyia (Sarala) und die ältere Kalyani (Lisa Ray). Chuyia beobachtet, wie sich Kalyani verliebt, die sich aber vorher prostituieren musste. Vor dem Antrittsbesuch bei ihrem zukünftigen Schwiegervater flieht Kalyani schuldbewusst und fasst einen irreparablen Entschluss. Hier muss man wohl den Titel des Films ergänzen: ‘Der Fluss des Todes‘. Der Film unterscheidet sich zwar deutlich von dem üblichen Bollywood Schmonzes, hat aber Längen. Damit die Jetzt-Zeit nicht überstrapaziert wird, wird die Handlung in die 30er Jahre verlegt, als Gandhis Aufstieg begann. Es ist tragisch zu sehen, wie tief die Tradition immer noch in den Köpfen der Gesellschaft verankert ist. Einer Gesellschaft, in der die Frauen immer noch Menschen zweiter Klasse sind, obwohl es inzwischen neue Gesetze gibt, die versuchen, die Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Für den Subkontinent ein wichtiger Film, der nicht übertreibt, sondern vieles nur sensibel andeutet. Für den Rest der Welt einfach wunderschön und nachdenkenswert.
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Fr, 06.07.2012
TV | Die Wonder Boys
Die Wunderknaben3 Sterne
Der Film spielt im Uni-Bereich, handelt von Schriftstellern, solchen die es waren und solchen, die es werden wollen. Die beiden zentralen Figuren sind Grady Tripp (Michael Douglas) und James (Tobey Maguire). Der ältere ist Schriftsteller und Professor, der jüngere Student und Nachwuchsdichter. Beide sind sehr unterschiedlich und doch haben sie andererseits viel gemeinsam. Was sie unterscheidet ist ihr Temperament, ihr Alter und ihr Status. Was sie verbindet ist das Verfassen von Romanen, eine Unipräsidentin (Frances McDormand) sowie das Ende ihres Hundes. Von dem Aufeinandertreffen dieser drei Charaktere, plus Verleger Robert Downey Jr. bezieht der Film hauptsächlich seine Spannung. Es sind seltsame Beziehungen, nicht wirklich tragisch, eher komisch. Die beiden ‘Wunderknaben‘ sind vorübergehend vom Pech verfolgt und geraten in skurrile Situationen. ‘Schreiben heißt Entscheidungen treffen‘, sagt einer und das kann Grady im Moment überhaupt nicht, im Schreiben wie im Leben. Doch am Ende sehen wir einen weise lächelnden Michael Douglas, der alles verloren hat: Frau, Buch und Job, aber jetzt dafür weiß, wo er hin will. James ist am Ende erfolgreich und Katie Holmes bleibt Gradys Groopy. Für alle Figuren ein Selbstfindungstrip mit amerikanischem Glattstrich. Dahin gehört auch die Feststellung, dass Schreiben das Einfachste auf der Welt ist. Man muss es nur wollen. Problembewusstsein adé.
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Fr, 06.07.2012
TV | Die Sensationsreporterin
Kein bisschen bösartig ?!4 Sterne
Syndey Pollack hat ein zeitloses Dokument gegen verantwortungslosen Journalismus geschaffen. Die beiden Hauptdarsteller Paul Newman als möglichen Mafioso und Sally Field als Sensationsreporterin tragen den Film. Beide gehen in der Rolle, die sie spielen, überzeugend professionell vor. Newman ruhig und überlegt, Field anfangs etwas verhuscht und sensationsgeil und als Newman sie knackt von Erkenntnissen erhellt. Natürlich gibt es eine Intrige und einen zwanghaften Profilneurotiker, der sich als dubioser Einzeltäter outen muss. Es wird deutlich, dass der Mensch hinter der Nachricht verschwindet und dass, um Auflage zu machen, mit Informationen getrickst wird. Da stellt sich die Frage ‘Was ist die Wahrheit? ‘ Was wirklich geschah oder was in der Zeitung steht? Hier kommt die verantwortungsvolle Berichterstattung ins Spiel. Damit es aber nicht zu trocken wird, schiebt Pollack noch als tragische Stimulanz einen Suizid ein, aber nur marginal, nicht optisch. Das eindrucksvollste an diesem Film ist aber die soziale Komponente, das was zwischen Newman und Field passiert: es menschelt! Und zwar nur so viel und so heftig, wie es die Materie erfordert. Nur so gelingt der tolle Schluss: ein Happy End im Kopf. Das erlebt man aber nur, wenn man die teilweise etwas langen Dialoge durchgestanden hat. Zeitlos, dramatisch, menschlich.
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Fr, 06.07.2012
TV | Das Vermächtnis der Tempelritter
Der nationale Schatz1 Stern
Als Abenteuerspaß angekündigt, erfüllt es dies nur zum Teil. Bestimmt ist es kein Spaß zum Wegschmeißen (im Sinne von ha, ha!), vielleicht ist der Film aber auch nicht ernst gemeint. Ein Abenteuer gibt es schon bei dieser Schnitzeljagd. Wenn man sich auf den amerikanischen Historismus einlässt, dann sieht man die Umstände, unter denen die Unabhängigkeitserklärung geklaut werden soll, nicht so eng. Man akzeptiert einschlägige Namen und Begriffe. Es gibt einen Code, und man kann sich daran erfreuen, wenn die Welt in zwei Gruppen eingeteilt wird: ein paar ganz Ausgeschlafene und die Übrigen, die alle etwas minderbemittelt sind, zur größeren Ehre der Helden, hier Nicolas Cage und Diane Kruger. Deren aufgesetzte Liebesgeschichte passt ins Bild wie Regen in die Tonne. Der mit ihnen konkurrierende Bösewicht (Sean Bean) ist auch nicht wirklich furchteinflößend. Und dann läuft alles glatt wie Glatze bis hin zur ‘ Wand Straße‘! Es begann einfach eindimensional und wird ständig schwächer. Bis auf die pyrotechnische Krawallnummer gegen Ende. Hier treffen sich in einem baufälligen Turm die ‘Einstürzenden Altbauten‘ mit Indiana Jones zum feurigen Rendezvous. Ein Strohfeuerwerk! Und als das abgebrannt ist, kommt nur ein äußerst dämliches, überflüssiges Ende mit dem üblichen Hollywood-Schmus. K.V.
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So, 01.07.2012
TV | Der Eindringling
Mauer des Schweigens4 Sterne
Der Vater, der nach seiner verschwundenen Tochter Louise sucht, ist der ’Eindringling’ in eine schweigsame, feindselige Dorfgemeinschaft. Und der Fremde war schon bei den Römern der Feind. Wie Tom Vansand (Koen de Bouw) den gordischen Dorfknoten entwirrt, ist äußerst spannend erzählt. Dazu muss er sich durch den verwandtschaftlichen Dschungel eines abgelegenen Ortes in den Ardennen durchbeissen. Die Struktur der verschworenen Gemeinschaft und das ganz unterschiedliche Verhalten der Bewohner werden treffend dargestellt und machen einen Teil der Spannung aus. Dazu kommen einprägsame Charakterstudien wie die von Filip Peeters als illegitimer Vater des Dorfdeppen und gefährlicher Jäger oder Els Dottermanns als Witwe, die alles weiß, aber nichts sagt, um ihr tristes Sexleben etwas aufzupeppen. Neben Tom glänzt besonders Maaike Neuville als Ausreißerin Charlotte. Sie steht aus unterschiedlichen Motiven heraus im Zentrum des Interesses von Tom und den Dorfbewohnern. Sehr variabel präsentiert sie ihren Gemütszustand: mal schmollend verschlossen, dann wieder schreiend ausrastend und dazwischen autoaggressiv. Die nachdenkliche Erzählweise mit tollen Nahaufnahmen schafft eine spannungsgeladene Atmosphäre mit bedrohlichen menschlichen Abgründen in einer abgeschiedenen, dicht bewaldeten Gegend. Gegen Ende gibt es eine fulminante Spannungssteigerung. Bei der es die ganze Aufmerksamkeit der Zuschauer erfordert, wenn es von Louise zu Charlotte und zu Julie geht. Supergute Spannung!
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Sa, 30.06.2012
TV | Ganz nah bei dir
In weiter Ferne so nah4 Sterne
Es dauert fast den ganzen Film hindurch, bis er ganz nah bei ihr ist, der pedantische Spießer Phillip (Bastian Trost) und die lebenslustige Cellistin Lina (Katharina Schüttler). Sie sind im höchsten Maße inkompatibel. Er, ein Banknotenprüfer (sic!), steht sich selbst im Wege, ’weigert sich zu fühlen, was er nicht denken kann’. Und sie von ihrer Blindheit behindert, rührend hilflos aber voller Lebenslust. Lange Zeit ist es eine traurige Liebesgeschichte mit vielen grotesken Elementen und vielen komischen Situationen. Allein schon die Schildkröte, die Polizisten, die einarmige, alte Cellistin und die Musik (humda, humda…) unterstreichen das Skurrile an dem Film. Aber auch feinsinnige Parallelen zum Fernsehprogramm (Buster Keaton) oder manche Stellen im Dialog. So fragt Phillip sie ’Stört es sie, das Licht an zu lassen?’ Später versucht er sie durch eine Pantomime zu beeindrucken. Mit einer überraschenden Wendung verliert sich die Depression und schließt sich früheren Schmunzlern an. Das liegt aber auch an den beeindruckenden Darstellern. Katharina Schüttlers leerer Blick überzeugt total und der verklemmte Pedant ist so gut, dass er Mitleid einfordert. So kommt es, dass in diesem leisen Film aus unterschiedlichen Gefühlsebenen heraus eine Sympathie entsteht, die sich über das Ende freuen kann. Wer den Witz mag, die Aufnahmen genießt, wird vom Plot nicht unbeeindruckt bleiben. Rührend anders!
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Sa, 30.06.2012
TV | Paycheck - Die Abrechnung
Der Gehaltsscheck2 Sterne
Es geht um eine Maschine, die in die Zukunft schauen kann. Die konstruiert Ben Affleck und wird dafür nicht bezahlt. Das nimmt Regisseur John Woo zum Anlass, einen Science Fiction Reißer mit viel technischem Schnickschnack zu drehen. Das überdeckt die platten Scherze in den Dialogen. Da reißen auch die spärlichen Lebensweisheiten nichts wie z.B. ’Sagt man den Menschen ihre Zukunft voraus, haben sie keine mehr.’ Stilistisch gesehen dominieren die Technikfarben Silber und Grau. Es funkelt, sprüht und blitzt bis hin zur totalen Großexplosion. Und dennoch bleibt es kalt. Der Funken zu Zuschauer will nicht überspringen. Die Technik würgt die Emotionen ab. Eiskalt! Die Verfolgungsjagden per pedes sind irgendwie unpassend und logisch nicht zwingend. Lediglich die 007-Motorad-Nummer ist spektakulär. Der Rest ist Schablone: eine treue Freundin (Uma Thurman spielt sich selber!) und ein liebenswerter Freund (Paul Giamatti) halten zu Ben. Aaron Eckhart gibt den geldgierigen Bösewicht, der wie viele seiner Art immer schlecht im Schießen ist. Ansonsten geht alles recht glatt. Bis zum farbenfrohen Happy End. Das ist nicht nur dämlich, sondern passt zum vorher Gesehenen wie Freiübungen zu einem Tauchkurs. Das mit triefender Honigpampe überzuckerte ’Fröhliche-Ende’ tut richtig weh! Die angesetzte Melodramatik ist peinlich. Stellt sich die Frage: Ist langweilig schlechter als schlecht? K.V.
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Do, 28.06.2012
TV | Die Spezialisten
Ein laues Lüftchen1 Stern
Der schwächste Film von Patrice Leconte, allerdings von 1984. Damals übte er wohl noch. Worin er es hier allerdings zur Meisterschaft gebracht hat, ist die Hybris. Bereits der Titel ist maßlos übertrieben, denn die beiden Kleinganoven Stéphane (Gérard Lanvin) und Paul (Bernard Giraudeau) beginnen zwar ihr Unternehmen wie bei der legendären ’Flucht in Ketten’ mit Tony Curtis und Sidney Poitier, haben allerdings nicht annähernd deren Klasse. Sie sind auch keine Spezialisten. Ihr Bankeinbruch ähnelt einem Akrobatenakt in der Zirkuskuppel, wobei es beim Zirkus noch spannender ist: wer fällt runter? Es ist ein Supersoft-Krimi, ein unausgegorener Murks, bei dem Figuren unterwegs verloren gehen (die einzige Augenweide Christiane Jean). Es gibt nicht einmal die für das Genre übliche Härte, auch keinen Witz oder Gags, keine Grausamkeiten in rote Farbe getränkt. Die Stimmung ist bis zum Schluss wie beim Kindergeburtstag. Da liegen nun die beiden immer noch nicht erwachsenen Jungs und rollen sich freudestrahlend in einem Güterzug umher. Der Zuschauer freut sich, weil es vorüber ist. Zuvor war die Handlung mit mehreren Fragezeichen versehen. Z.B. der sonderbare Undercover Cop (Bernard Giraudeau) mit einer hanebüchenen Hintergrund- Story. Vieles ist unglaubwürdig, alles geht so glatt wie in einem Eiskanal. Deswegen ist es nicht einmal heiße Luft, sondern eher nur ein laues Lüftchen. K.V. oder einfach Em i es te!
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Di, 26.06.2012
TV | Liebe ist kälter als der Tod
Coole Typen in cooler Story3 Sterne
Ein früher Fassbinder. Er imitiert noch teilweise die großen Vorbilder aus Frankreich, ohne sie zu erreichen. Aber man spürt seine Handschrift. Vieles ist noch etwas klamm, die spärlichen Kommentare und die lange Kameraeinstellung sind stilbildend. Der Inhalt ist eigentlich egal: Gangstermilieu, Zusammenarbeit mit der Mafia oder nicht? Das ist hier die Frage. Schießereien. Das war’s. Im Grunde ist es eine stilistische Demonstration des Handwerklichen Ist-Zustandes des R.W.F. Und das schon 1969! Insofern war R.W.F. schon ein Visionär. Also etwas für Insider. Außenstehende werden sich langweilen. Abgesehen vom optischen Hingucker Hanna Schygulla. Die kleinen Gangster inklusive Chef selbst (R.W.F.) sind so cool wie eine Hundeschnauze. Und was die Liebe betrifft, so gibt der Titel Auskunft. Eigenartigerweise wird durch die immer wieder entstehende Stille eine sonderbar spannungsgeladene weil unnatürliche Atmo geschaffen, die durch eine verfremdend abstrakte Musik überhöht wird. Die nur gehörte Brutalität, die man nicht sieht, passt da gut ins Bild. Aber auch ganz abwegige Szenen wie die Verführung durch eine Eva mittels eines Apfels im Zugabteil runden den stimmungsvollen Rahmen ab. Man ahnt den späteren Könner, der noch am Reifen ist.

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