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Di, 29.12.2015
TV | Der ganz große Traum
Sport ist Kultur4 Sterne
Ein charmanter kleiner Film, der dokumentiert, wie der Fußball ins kaiserliche Deutschland kam. Mit Witz und Esprit wird die Atmosphäre im damaligen Reich eingefangen und der Zeitgeist wiedergegeben, wenn Proletarierkinder jetzt aufs Gymnasium dürfen. Alles was den kaisertreuen Spießbürgern nicht ins Konzept passte, wurde gleich mit dem Etikett ‘sozialistische Revolution‘ versehen. An einem deutschen Gymnasium stehen Ordnung, Disziplin und Gehorsam gegen Teamgeist und Kameradschaft. Klischees über die Briten (‘Sie haben ‘ne Frau als Kaiserin‘) und bornierte deutsche Engstirnigkeit bilden einen immerwährenden Gegensatz und sind die Grundlage für die Komik. Da fallen Kaiserbilder vom Haken und zerbrechen oder verdecken als Lendenschurz das Allerheiligste. Lehrer Koch (Daniel Brühl) frisch von der Insel heimgekehrt bringt die Idee vom Spiel mit der ‘britischen Kugel‘ nach Deutschland. Es ist ein Heidenspaß nicht nur für Fußballfans, sondern auch echt informativ. Die musikalische Deckungsgleichheit zwischen der englischen Nationalhymne ‘God save the Queen‘ und dem deutschen Heldensong ‘Heil dir im Siegerkranz‘ darf ebenso wenig fehlen wie in jedem Englischunterricht die obligatorische Übung mit dem ‘Tii eitsch‘. Auch der Klassiker ‘Auld Lang Syne‘ wird vorgetragen. Sogar für die Liebe ist ein kleiner Platz vorgesehen: die Dienstmagd Rosalie (Henriette Confurius) verliebt sich in den reichen Felix (Theo Trebs). Leider klappt es noch nicht zwischen Koch und der Fabrikarbeiterin Klara (Kathrin von Steinburg), deren Sohn Joost (Adrian Moore) anfangs gemoppt wird, letztendlich aber der beste Kicker der Schulmannschaft ist. Und es kommt sogar ein Hauch von Melodramatik auf. Da macht es überhaupt nichts, wenn der Film einige historische Fakten verändert bzw. weglässt. Wichtig bleibt der Zusammenhang von Sport, Sprache und Kultur, den uns die lange Promiriege vermittelt. Herrlich!
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Mo, 28.12.2015
TV | Im Zeichen der Lilie
Jeanne & die Wölfe2 Sterne
Ein alter Klassiker, der inzwischen etwas Patina angesetzt hat. Er ist konventionell gemacht (1961) und viele Szenen enthalten heute eher störendes Pathos. Manche Vokabeln sind sogar unverständlich wie die ‘unbotmäßige Nichte‘, andererseits gibt es auch ein paar verbale Seitenhiebe auf die Damen der Gesellschaft ‘Mein Patenkind ist die am wenigsten Dumme, denn kluge Frauen gibt es ja nicht‘. Bei ihrem offenherzigen Dekolleté könnten sie sich allerdings leicht einen grippalen Infekt einhandeln. Dabei war man um historische Korrektheit durchaus bemüht und mit vollem Ernst bei der Sache. Farbenprächtige Kostüme sollten die Authentizität ebenso unterstützen wie der eigentlich belanglose historische Hintergrund. (Frankreich Ende des 15. Jhts.). Man sieht Ritter, Rüstungen und Reibereien bei Hofe, Intrigen, Festlichkeiten und Turniere. Frankreichs mittelalterliche Vorzeigekulisse von Carcassonne beeindruckt ebenso wie die Loire-Schlösser. Sogar Brieftauben kommen zum Einsatz. Bevor der Superheld der 60er Jahre Robert (Jean Marais) seine Geliebte Jeanne (Rosanna Schiaffino) ins eheliche Schlafgemach führen kann, wurde diese erst noch von einem Rudel Wölfe errettet. (Originaltitel ‘Das Wunder der Wölfe‘). Das geht heute in Richtung Märchen und wenn die putzigen Tierchen auch noch sprechen könnten, wäre es eine Fabel, die gegen das Vorurteil ankämpft, dass Isegrim der Feind des Menschen ist. Auch so ganz nett.
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So, 27.12.2015
TV | Ticket Out - Flucht ins Ungewisse
Die Untergrundeisenbahn3 Sterne
Ob es die Organisation ‘Untergrund Eisenbahn‘ in Amerika wirklich gibt, sei mal dahingestellt. Wenn nicht haben sich die Drehbuchautoren Collins, Lodato und Noonan etwas Cleveres ausgedacht. Die Organisation hilft Frauen in Not am Gesetz vorbei zu ihrem Recht zu kommen. Die Handlung führt dicht an der Realität entlang: gewalttätiger Ehemann Dennis (Billy Burke) bekommt das Sorgerecht, weil man ihm die Misshandlungen nicht nachweisen kann. Ehefrau Jocelyn (Alexandra Breckenridge) entführt daraufhin ihre Kinder und flieht mit Fluchthelfer Jim (Ray Liotta) nach Kanada. Klar sind hier die Guten und die Bösen von Anfang an offensichtlich verteilt und das ausbleibende Happy End – obwohl mehrfach angedeutet – bringt dem Film eine höhere Wertung. Wenn sie in Bedrängnis geraten, greifen Amerikaner anscheinend sofort zur Waffe. Jim und Jocelyn geraten immer tiefer in die Kriminalität. Das sind Zugeständnisse an den Publikumsgeschmack. Doch als sich Jim gegen Ende als FBI Beamter outet, bekommt der Plot eine neue Dimension, die der Spannung durchaus dienlich ist. Vor allem Ray Liotta kann hier glänzen in seiner Rolle zwischen offiziellem Fluchthelfer und menschlichem Freund vor allem der Kinder. Er bezahlt am Ende nicht nur mit dem Verzicht auf Joce. Happy End Fetischisten gehen hier leider leer aus. Alles andere wäre auch unpassend gewesen. Man wird spannend unterhalten, auch wenn man den Hinweis des Originaltitels im Zusammenhang mit der Organisation ebenso wenig nachvollziehen kann wie die Tatsache, dass Ray Liotta immer noch keinen Oscar erhalten hat. Vielleicht ja mal für sein Lebenswerk. Der Film ist ganz OK.
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Do, 24.12.2015
TV | Neustart in Genua
Neustart gleich Fehlstart1 Stern
Es gibt Geschichten, die kann man, andere muss man einfach erzählen und dann gibt es welche wie die hier, die kann man schlichtweg vergessen. Man fragt sich unentwegt, was will uns Regisseur Winterbottom damit sagen. Er häuft eine Menge von Alltäglichkeiten aneinander, die einen Vater (Colin Firth) und seine zwei Töchter Mary (Perla Haney-Jardine) und Kelly (Willa Holland) nach dem Tod der Mutter (Hope Davis) durch einen Autounfall betreffen. Es ist ja nicht nur so, dass man das alles kennt, was da so passiert, sondern auch wie es geschildert wird, ist zum Gähnen. Natürlich sind alle traurig, auch wenn man es ihnen kaum anmerkt. (Abgesehen vom Erwachen aus einem Albtraum von der kleinen Mary und ihr Bettnässen.) Sie spricht mit der Mutter aus dem Jenseits. Soll vorkommen. Schwester Kelly knattert so durch die Gegend mit den einheimischen Jungs. Und Vater Joe wurstelt sich so durch und übersieht seine Jugendliebe (Catherine Keener), die ihn anhimmelt. Das wird alles nur mal so angetippt. Es ist schon ein Großereignis, wenn alle nach der vorübergehend abgetauchten Mary suchen. Und wenn die Suchenden, die kreuz und quer über die Straßen der Stadt Genua laufen, einen Verkehrsunfall verursachen, ist das schon wie ein Sturm im Wasserglas. Immerhin sieht man was von der Stadt. Wenn das der beste Film des Jahres sein soll, möchte ich ja nicht wissen, wie der schlechteste aussieht. K.V.
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Mi, 23.12.2015
TV | Who killed Marilyn?
Briefe einer Toten4 Sterne
Ein intelligenter Winterkrimi. Bereits der Vorspann macht deutlich, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Die übrigen Assoziationen kommen dann von ganz alleine. Die netteste Anspielung bietet der Originaltitel. Da schnalzen Fans der Diva der 50er Jahre genüsslich mit der Zunge und flüstern das Pausen Bon Mot aus dem Song dazu. Es ist spannend, obwohl Regisseur Hustache-Mathieu ohne Brutalitäten auskommt, wenn man mal von der einen möglichen Option (zwei Spritzen) am Ende absieht. Was hier in echt in der Franche Comté passiert ist, könnte sich auch so bei dem Idol Marilyn tatsächlich 1962 abgespielt haben. Viele Einstellungen erinnern an Originalaufnahmen (auf der legendären roten Decke z.B. liegt auch mal ihr neuer Fan Daniel Rousseau). Das Gesicht von Jean-Paul Rouve als recherchierender Krimiautor prägt neben dem der großartigen Sophie Quinton in der Titelrolle den Film. Sein Gesichtsausdruck ist zartbitter bis leicht brummig und trägt die Spannung mit. Ihres erhöht den Unterhaltungswert. Die Hommage an die Göttin wird durch eine Szene aus den MISFITS vervollständigt. Viel Raum gibt es auch für Komik: Marilyn (u.a. Candice Lecoeur) in der Käsewerbung oder als Kartoffelkönigin. Teile der Polizei sind kriminell (Olivier Rabourdin), andere hilfreich (Guillaume Gouix) und nicht zu vergessen ist die Idee, dass Candice Lecoeur ihr Tagebuch über den Tod hinaus geführt hat. (‘Eigentlich bin ich schon drei Tage tot‘.) Und nach dem gräuslichen möglichen Ende von Candice darf Daniel noch mal von seinem Idol träumen. Bevor der Zuschauer wieder in den marilyn-ählichen Bildern wie zu Beginn schwelgen darf, gibt’s noch eine wundervolle Überraschung, die den Weg in Marilyns Unsterblichkeit ebnet. Herrlich!
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Mo, 21.12.2015
TV | Die fantastische Welt von Oz
Vier Freunde4 Sterne
Ein netter Märchenfilm mit viel Animation. Es gibt klare Fronten zwischen Gut und Böse. Zwei Schwestern die bösen Hexen mit schwarzem Haar sind deutlich erkennbar. Theodore (Mila Kunis) ist noch die Harmlosere der beiden. Am Ende ist sie grottenhässlich und benutzt einem Besenstiehl als Fortbewegungsmittel. Ihre Schwester Evanora (Rachel Weisz) ist die Oberhexe. Die Seite der Guten wird durch vier Figuren vertreten. Angeführt von der gute, blonde Hexe Glinda (Michelle Williams in einer Doppelrolle, auch als Freundin von Oz auf der Erde). Der große Zampano (James Franco) beherrscht die Szene, in beiden Welten hier auf der Erde (in s/w) und im Märchenwunderland (in Farbe). Zwei weitere nette Figuren unterstützen das Vorhaben der Guten: ein Affe mit Flügeln und ein putziges Porzellanmädchen (auch im Rollstuhle Joey King). Es entwickelt sich ein recht kurzweiliges Abenteuermärchen mit lustigen Effekten wie die Reise in Seifenblasen oder die Glühwürmchen ähnlichen Flugobjekte, die beißen. Andere Motive wie der Apfel sind bereits märchenerprobt. Der finale Showdown erinnert bisweilen an den Herrn der Ringe, ohne ihn auch nur annähernd zu erreichen. Die Figuren sind freundlich oder böse, charmant sind sie alle. Und es gibt eine Botschaft: ‘Wenn man fest daran glaubt, ist alles möglich‘. Das passt zum Märchen. wie der etwas zu lang geratene Schluss, in dem die Puderzuckerkanone verstärkt zum Einsatz kommt. Ein very, very Happy Ending…und wenn sie nicht gestorben sind…. Regisseur Sam Raimi konnte sich wahrscheinlich nicht von seinen Figuren trennen. Noch ein Ballonflug, und noch ein Feuerwerk und noch ein Geschenk etc.. Muntere zeitgemäße Unterhaltung. Nicht nur der Plot ist ein Märchen auch die Mädels gehören dazu.
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Fr, 18.12.2015
TV | Bekenntnisse eines jungen Zeitgenossen
Hin und Her1 Stern
Die beiden Liebenden Octave und Brigitte treffen sich und entfernen sich gleichzeitig. Und das Drama geht so über zwei Stunden. Das kann man sich am Beginn des 19. Jahrhunderts zwar noch vorstellen. Aber heute muss da einfach mehr rein. Das haben gelungen Jane Austin Verfilmungen mehrfach bewiesen. Der Off Kommentar stammt direkt von Roman von Alfred de Musset. ( z-B. ‘eine unfrohe Jugend lässt sich auf den Ruinen der Welt nieder‘). Anfangs scheint das Regisseurin Verheyde auch zu beherzigen. Ein Duell, ausgiebiges Lotterleben der Reichen, Octave (Pete Doherty) ist deprimiert und desillusioniert, Brigitte (Charlotte Gainsbourg) etwas älter aber genauso entscheidungsunfähig wie er. Es wird zäh. Die Minuten rinnen wie die Sandkörner von der oberen Hälfte des Stundenglases nach unten. Und das ist mehr Action, als auf der Leinwand zu sehen ist. Diese Liebesbeziehung treibt dahin zwischen Anziehung und Zurückweisung. Und was das Schlimmste ist, der Zuschauer weiß gar nicht, warum das so ist. Sie können’s doch treiben, wann immer sie wollen. Octaves Freund Desgenais (August Diehl) randaliert wenigstens noch und behauptet, es gibt überhaupt keine Liebe. Gegen Ende reisen beide entweder getrennt voneinander ab (Trennung!?) oder sie reisen gemeinsam ab. Beide Optionen werden lang und breit diskutiert. Es wird zusehends eintöniger. Auch der neu auftauchende Verehrer von Brigitte Mr Smith (Volker Bruch) bringt keinen neuen Schwung. Endlich geht Octave wirklich. Als Ergebnis – wie er sagt – aus Stolz und Langweile. Letzteres trifft auch auf die Einstellung der Zuschauer zu. Den Darsteller des Octave kennt man sonst nur als Musiker. Hier ist er weniger überzeugend und Charlotte Gainsbourg, die normalerweise für die Schärfe zuständig ist, bringt es hier auch nicht. Es kommt einem vor, als würde man von Madame Verheyde am Nasenring durchs Arthouse geführt.
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Fr, 18.12.2015
TV | Cool Runnings
Gute Fahrt!3 Sterne
Die lustigsten Geschichten schreibt wohl immer noch das Leben. So wie hier. Vier Jungs aus Jamaika nehmen an den olympischen Spielen von Calgary im Viererbob 1988 teil. Jeder weiß, dass Wintersport und Karibik zusammenpassen wie der ominöse Fisch zum Fahrrad. Die Tatsachen sind grotesk, der Film ein Spaß. Der deutsche Untertitel macht die wahre Bedeutung deutlich: ‘Dabei sein ist alles‘. Den Rahmen bilden zwei Unfälle: einer am Anfang und einer am Ende. John Candy macht den Trainer, der mit seiner Statur ja eher als Sumo Ringer auftreten könnte. Die Jungs sind ganz gut gecastet: Derice (Leon Robinson) ist der Anführer, der am Ende auch die einzige Braut im Film bekommt. Sanka (Doug E. Doug) bringt als Qualifikation Seifenkistenrennfahrer mit. Junior Bevil (Rawley D. Lewis) hat Probleme mit seinem reichen Daddy, schafft es aber erwachsen zu werden, indem er sich von seinem dominanten Vater emanzipiert. Und Yul Brenner (sic!), die Locke (Malik Yoba) schafft es vom arroganten Heini zum echten Freund zu werden. Größtenteils ist es ganz lustig, es gibt aber auch erste Aspekte. Kurzes verbales Highlight ist das Vater-Unser für Bobfahrer. Klar, dass die vier keine Goldmedaille holen, aber so wie es ausgeht, kann man nachvollziehen. Ein Gewinn für alle, obwohl kein Erfolg. Da darf es sogar als Entschädigung ein Hauch von Pathos sein. So gesehen war’s eine gute Fahrt. Locker, entspannt aber nicht blöd. Für manche sogar Kult.
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Mi, 16.12.2015
Kino | Angèle und Tony
Krebse statt Hochzeit2 Sterne
Der Film ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus einer annehmbaren ‘Gulaschsuppe‘ am Ende nur Murks und Quark übrigbleibt. Das Zusammentreffen der beiden titelgebenden Hauptfiguren weckt anfangs noch Neugier. Tony (Grégory Gadebois) ein Fischer aus der Normandie wohnt mit seiner Mutter zusammen und sucht eine Frau. Ein ruhiger, gutgläubiger Typ, der etwas schlicht im Gemüt ist. Angèle (Clotilde Hesme), eine Frau mit Vergangenheit (Gefängnis, Bewährungshelfer, kleiner Sohn Yohan) stellt es schon geschickter an, wie man den Fischer an Land zieht. Sie greift ihm gleich an seine Kronjuwelen und spricht oft und gerne vom ficken. Doch dabei bleibt es nicht. Er ist da eher von der etwas schüchternen Art. Nach und nach erfahren wir Details aus dem Vorleben der beiden, die aber wenig zur Handlung beitragen. Weitere Einzelheiten werden eingestreut, das Ganze zerfasert sich mehr und mehr in Beiläufigkeiten: eine Theateraufführung, ein Gerichtstermin. Angèles Ziel ist aber die Hochzeit mit Tony. Alles läuft darauf hinaus. Und als alles bereit zu sein scheint, fragt der kleine Yohan ‘Tut es weh, wenn ein Krebs zwickt?‘ Selten war eine Frage berechtigter als die. Tony und Angèle lassen alle hinter sich und gehen mit Yohan Krebse fangen. Ende!? Also Krebse statt Hochzeit!? Zuvor hatte er noch ein Lied geschmettert und beide lachen sich darüber kaputt. Da ist so mancher Leerlauf drin, dafür wird viel geradelt. Dem Zuschauer ergeht es wie der Richterin ‘Jetzt bin ich aber völlig verwirrt!‘

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