Mi, 04.11.2015TV | Zeit der TrauerEin Baby für alleFür ein Debut hat Regisseurin Shana Feste ein ganz schön komplexes Trauergeflecht entworfen. Es beginnt mit einem Schocker. Bennett Brewer (Aaron Johnson) kommt uns Leben, gerade als er seiner Freundin Rose (Carey Mulligan) sagen will, dass er sie liebt. Seine Familie, für die er ‘Der Größte‘ (Originaltitel!) gewesen ist, trauert ganz unterschiedlich um ihn. Mutter Grace (Susan Sarandon) dreht völlig am Rad und heult nur noch. Sie baut ein stacheliges Korsett um sich herum auf. Hätte sie ein Mädchen bekommen, hätte sie es Ruby genannt. Vater Allen (Pierce Brosnan) behauptet ständig, es gehe ihm gut, bis er zusammenbricht und sich in einem Weinkrampf selbst erlösen kann. (Überhaupt gibt es viele Tränen in diesem Film.). Bruder Ryan (Johnny Simmons) konnte seinen großen Bruder, der in allem besser war und mehr geliebt wurde, nicht leiden und verdrängt dessen Tod durch Drogen.
Als dann Bennetts Freundin Rose bei ihnen auftaucht und sagt, dass sie schwanger sei, geht es erst richtig rund im Hause Brewer.
Äußerst subtil wird geschildert, wie sich die Einstellungen der Betroffenen ändern. Lange wortlose Passagen lassen Raum für Reflexionen. Die hervorragenden Darsteller behandeln das Thema sensibel, kitschfrei aber keineswegs ohne Emotionen. Und hier wird stets durch die tiefgreifenden Dialoge eine verblüffend menschliche Seite an jeder Persönlichkeit gezeigt. Geht der Weg bei Bruder Ryan vom Sarkasmus zur echten Trauer, lehnt Mutter Grace das zu erwartende Baby samt Mutter total ab, bis Rose verschwindet und Grace merkt, dass ihr doch etwas fehlt. Für Vater Allen ist Rose samt Baby von Anfang an ein Geschenk. Als Rose ein Mädchen zur Welt bringt, wird es natürlich Ruby heißen. Gelungene Trauerarbeit. | |
Di, 03.11.2015TV | Die anonymen RomantikerSchüchtern mit SchokoladeDie beiden Hauptdarsteller dieser Romanze machen ihre Sache wirklich großartig. Isabelle Carré als Angélique, die etwas von der Herstellung von Schokolade versteht und Jean-René (Benoit Poelvoorde) als fast insolventer Schokoladenfabrikbesitzer.
Neben dem Interesse an dem ‘braunen Gold‘ haben sie noch etwas gemeinsam: sie sind extrem schüchtern. Viele Varianten dieser sogenannten ‘Krankheit‘ werden bis zum Slapstick durchgespielt. Stottern, Schluckauf, häufiges Hemdenwechseln, extreme Berührungsängste, sogar Ohnmachtsanfälle kommen vor. Ihr soll ein Stuhlkreis helfen, ihm ein Psychiater. Mit viel Charme und Einfühlungsvermögen wird das Thema abgehandelt. Da stört nicht einmal, dass beide gelegentlich etwas tun, was in französischen Komödien vorkommen kann: sie singen. Sie hat dabei so einen Touch von Mary Poppins (‘Ich verkauf die Sonne‘) und er von Yves Montand. Beim gemeinsamen Abendessen kommen sie sich näher, wonach sie sich gleich wieder trennen. Die Dialoge sind so voll daneben, dass sich schon wieder gut sind. Angélique hat sich Themen aufgeschrieben: Politik, Malerei und Champions League, die alle kein Gespräch zulassen, denn Jean-René hat von alledem keine Ahnung. Das Restaurant im Hotel leert sich. Sie: ‘Ich glaube wir sollten hochgehen‘, er: ‘Wie hoch?‘ Beide bleiben trotz ihres Handikaps liebenswürdige Zeitgenossen, deren Wirkung mit dem Schmelzen von Schokolade im Mund vergleichbar ist: leichtes Einspeicheln der süßen ‘Bombe‘ zwischen Zunge und Gaumen und eine Geschmacksexplosion erleben.
Dazu passt auch das Ende des Films: vor der kirchlichen Trauung flüchten die beiden an sozialer Phobie Leidenden in vollere Montur in die gemeinsame Zukunft. Warmherzig. | |
Mo, 02.11.2015TV | Unheimliche Begegnung der dritten ArtKindliche AnnäherungÄhnlich wie die Menschenmenge im Film, der es den Atem verschlug, als sie das Raumschiff sahen, so stehen wir heute vor der Tatsache, dass dieser Streifen 1977 das Publikum vom Hocker haute und in die Kinos trieb. Schwer nachvollziehbar. Ein klerikales Ambiente, wortlos und durchwabert von Sphärenklängen und grellen Lichteffekten schafft eine Stimmung wie Weihnachten und Kinderüberraschung in einem. Für UFO Fans ein Gottesdienst, doch für normale Leute?
Die ersten Reaktionen der Anwohner im Film sind noch recht spaßig. Richard Dreyfuss baut im Innern seines Hauses den Berg Devil‘s Tower nach, seine Frau (Terri Garr) flieht zu ihrer Schwester. Francois Truffaut als Darsteller sieht man auch nicht alle Tage. Soweit die knappen Fakten. Der Rest ist ein optisches Geschwurbel der besonderen Art. Ein fast ritueller Ablauf der Landung eines UFOS mit der Botschaft: Die Aliens sind friedliche, liebe Wesen, die wie eine Mischung aus farblosen Avatar-Wesen und Spinnenmenschen aussehen. Heute wirkt das wie ein von Druiden zelebrierter Gottesdienst auf Stonehenge. Hier besonders nett die Annäherung d.h. Verständigung durch Töne. Alles ist Optik, nichts bleibt von Sprache und Geist, was uns Menschen mal so einzigartig gemacht hat. Der Rest ist Schweigen, wie im Film. Diese Begegnung ist wirklich unheimlich. Nur unheimlich was …? Unheimlich kindlich. | |
Mo, 02.11.2015TV | Zurück im SommerGlühwürmchen im GartenEin netter Originaltitel, eine hochkarätige Besetzung und eine Ankündigung in der Tradition der großen Familienepen. Doch dieser Film springt als Tiger los und endet als Bettvorleger. Der deutsche Titel erinnert allerdings eher an Schwejks Redewendung ‘Nach dem Krieg um sechs‘.
Dabei gibt es genug Probleme: Vater – Sohn Quälereien. Willem Dafoe kommt als Verfechter der streng konservativen Pädagogik daher, Jane (Emily Watson) hat sowohl Probleme mit ihrem Bruder Michael (Ryan Reynolds) als auch mit ihrem Sohn. Michael treibt es hörbar mit seiner Ex im ersten Stock, während unten Freunde und Verwandte beim Leichenschmaus sitzen. Die Handlung um dieses anfangs verwirrende Familientreffen anlässlich von Mutters Tod (Julia Roberts) läuft Im Zickzackkurs immer so weiter. Doch statt Spannung zu begegnen, ist man beschäftigt, die einzelnen Personen in der Fülle von Namen einzuordnen und ihre Aktivitäten nachzuvollziehen. Wer ist wessen Bruder oder Schwester, ehemaliger Liebhaber oder Tante? Das wird erschwert, weil alle Personen ständig die Zeitebenen wechseln. Vor allem die tote Mutter Julia Roberts bewegt sich munter zwischen den Lebenden mit vielen eingeblendeten Retros. Manche Streitereien wirken irgendwie übertrieben. Manche Episode wirkt etwas aufgebauscht, andere schon mal unverständlich. So irrlichtert überflüssigerweise der sympathische Waliser Ion Gruffudd als ehemaliger Liebhaber der Mutter durch die Dialoge. Dann kommt noch als geistiger Überbau die Problematik von Schuld und Verantwortung hinzu. Diese Komplexität der Beziehungen erschwert den Durchblick und verhindert gleichzeitig einen möglichen Tiefgang. Schade beim dem Potential. | |
Mo, 02.11.2015TV | Lord JimHeld oder Feigling?!Genaugenommen sind es zwei Filme: ein echter Abenteuerfilm und dann ein Moraldrama. Beide Teile sind konventionell gemacht und wirken heute etwas angestaubt.
Der mutige Marineoffizier (Titelheld Peter O’Toole) rettet sein Leben und geht von Bord eines Schiffes, das zu sinken droht. Doch der Seelenverkäufer geht nicht unter. Der Nestbeschmutzer wird unehrenhaft aus der Handelsmarine entlassen und jobbt sich so durch u.a. durch Waffenlieferung an Einheimische. Hier kämpft er Seite an Seite mit den Eingeborenen gegen einen despotischen Diktator (Eli Wallach) und gewinnt das Herz eines schönen Mädchens (Daliah Lavi). Bereits die Kampfhandlungen wirbeln viel undurchschaubaren Staub auf und sind etwas unübersichtlich geraten. Doch ein Familienidyll deutet sich an. Der Feigling ist bemüht ein Held zu werden. Allerdings wird Jim immer wieder von selbstzerfleischenden Gewissensbissen heimgesucht. Er macht sich Vorwürfe und kommt innerlich nicht zur Ruhe. Schuldgefühle verfolgen ihn. –‘Wie tötet man ein Phantom?‘ – ‘Nur mit der Wahrheit.‘
In einem quasi zweiten Teil wollen drei prominente Gauner an den Schatz der Eingeborenen: James Mason, Curd Jürgens und Akim Tamiroff. Langatmige Dialoge mit viel Pathos ziehen alles etwas in die Länge. Ob die drei umkommen, sieht man nicht so genau, Jim erschießt sie mit einer Ladung Goldmünzen. Sein eigenes Ende sehen wir auch nicht. Wir hören nur einen Schuss.
Gewissensqualen zu thematisieren wirkt heute etwas aus der Mode gekommen. Aber auch der Roman war keine Erleuchtung. Im Gegenteil. Dieser Film hat mir erklärt, was ich beim Lesen von Joseph Conrad nicht begreifen konnte. Der erste Teil ist noch ganz passabel, der zweite bleibt kryptisch moralisierend und ist viel zu lang geraten. Man bleibt verwirrt zurück. | |
Sa, 31.10.2015TV | DjangoDer Fremde mit dem SargDie Mutter aller Django-Filme. Sergio Corbucci hat 1966 Maßstäbe gesetzt. Der Jazz-Gitarrist Django Reinhard ist Namensgeber.
Massenweise Tote auf der Schlammstraße, die Bösen sind deutlich auszumachen: die einen tragen rote Kapuzen und werden von Major Jackson (Edoardo Fajardo) angeführt; die anderen sind mexikanische Freiheitskämpfer unter General Rodriguez (José Bódalo). Django steht zwischen beiden Fronten. Er (Franco Nero) ist ein Frauenbeschützer. Hier befreit er erst einmal Maria (Loredana Nusciak) und dann öffnet er seinen Sarg. Überraschung: da ist kein Toter drin…(‘Wenn ich meinen Sarg öffne, stimmt die Kasse‘.)
Die Musik spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle. Beim Einritt der Bösewichter hört man fanfarenähnliche Klänge. Und dass Gold geraubt wird, um Waffen zu kaufen, ist inzwischen Standard. Ebenso wie die Schlägerei im Saloon.
Der amerikanisch-mexikanische Krieg spielt eine Nebenrolle und dient nur der blutigen Grausamkeit der Sieger.
Gelegentlich blitzt sogar Humor auf, wenn z.B. der Major sagt ‘Wir brauchen hier keine Särge. Die Geier sollen auch was zu fressen haben‘, antwortet Django fragend ‘Tierfreunde?!‘ Auch das Damencatchen der Huren im Schlamm ist nicht schlecht.
Die Spannung steigt, weil bis zum finalen Showdown die Unmöglichkeit seiner Rache dadurch herbeigeprügelt wird, dass Djangos Hände zertrümmert wurden und er am Grab seiner Frau auf den Major wartet…Das Ende ist klar.
Sollte man gesehen haben. Die Nachfolger konnten dann nur noch durch Übertreibungen punkten. | |
Fr, 30.10.2015TV | Vier Fliegen auf grauem SamtDie Fliegen im MedaillonAußenstehende mögen sich bei diesem kuriosen Spektakel verwundert die Augen reiben. Es ist teils lustig, bisweilen sogar grotesk, teils blutig mit Schocker Szenen. Trotz der Schwierigkeit der Einordnung bleibt man bis zum Ende dran, denn spannend ist dieser ‘gelbe‘ Giallo ja auf jeden Fall.
Die Mordserie hier richtet sich gegen Roberto (Michael Brandon), der mit der kühlen blonden Nina (Mimsy Farmer) verheiratet ist. Genreüblich wird nicht staubtrocken ermittelt. Für die Komik ist Freund Gottfried (Bud Spencer) zuständig, den alle ‘Gott‘ nennen, nebst seinem Assistenten, dem Professor. Er wird nur noch von dem schwulen und erfolglosen Privatdetektiv Arrosio (Jean-Pierre Mireille) übertroffen. Die Spannung kommt aus der größtenteils sehr dunklen Szenerie, die teilweise ohne Musik auskommt und ewig lang empfundene mucksmäuschen Stellen enthält, stattdessen aber die üblichen z.T. undefinierbaren Geräusche hat. Und dann kommen wohl dosiert die Schocker der Albträume (z.B. eine Enthauptung). Andere Szenen sind überlang ohne die Handlung voranzutreiben, wie z.B. das Umherirren der Haushälterin Amelia im Park oder das Patroneneinfüllen in einen Colt.
Arrosios Ende kann man nicht ganz so leicht wegstecken wie Robertos gemeinsames Bad mit Cousine Dalia (Francine Recette) in der Wanne.
Als Täter(in) kommen immer weniger in Frage und die Auflösung vom sie missbrauchenden Vater ist auch nicht gerade neu. Dafür aber die Erklärung des sonderbaren Titels vom bleibenden Abbild auf der Netzhaut, was das Auge zuletzt erblickt hat. Skurril und ganz schön fantasievoll. Und gemessen an unseren Edgar Wallace Filmchen ist das hier schon klasse, für den, der’s mag. | |
Do, 29.10.2015TV | SalvoDie blinde RitaEs hätte ein ganz großer Film werden können, aber mit dem kleinen Makel ist es nur ein Guter geworden. Die Regisseure Grassadonia und Piazza haben die Blindheit der schönen Rita (Sara Serraiocco) nicht konsequent durchgezogen. Anfangs wollen sie uns glauben machen, dass sie blind sei, dann nur lichtempfindlich, dann sah sie nur verschwommene Umrisse, am Ende schaut sie ganz klar und erkennt alles. Die anfängliche Blindheit ist überzeugend gespielt. Dies schafft Raum für Ritas Erkenntnis, dass da jemand (Salvo) im Haus ist. Sie singt.
Ritas Handikap ist für die Handlung wichtig, denn der Killer Salvo (Saleh Bakri) verliebt sich in sie und anstatt die Zeugin zu beseitigen, sperrt er sie ein. Eindrucksvoll ihr anfängliches Aufgebehren: Dunkelheit, Schreie, Dunkelheit…Doch wie im Stockholm-Syndrom mag sie ihn auch und hilft dem Verwundeten Salvo sogar. Die Mafia will ihren Tod. End vom Lied: Händchenhalten beim Sonnenuntergang, Rita geht, man hört ein Schiffshorn.
Der Film hat fast keinen Soundtrack und die Spannung kommt aus der unerträglich langen Stille und der fast totalen Dunkelheit, die bis an die Grenze des Erkennbaren reicht. Salvo wird stilisiert: er isst fast nichts, trinkt nur Wasser, schläft fast nie und redet wenig.
Wie gesagt: spannend allemal aber mit kleinem Makel, d.h. Abzüge in der B-Note. | |
Do, 29.10.2015TV | Junges französisches KinoZweimal Herbst und dreimal WinterWenn man eine Charakterisierung aus der Welt der Chocolatiers verwenden würde, könnte man auf die Formulierung ‘fein-herb bitter‘ verfallen. Zwei Freunde Arman (Vincent Macaigne) und Benjamin (Bastien Bouillon) treffen sich über einen längeren Zeitraum mit zwei Frauen: Armands Freundin Amélie (Maud Wyler) und Bens Schwester Lucie (Pauline Etienne).
Formal ist der Film streng in Kapitel unterteilt (auch wenn unterwegs die Zählweise etwas durcheinander gerät) und wie im frühen Godard wird ein Großteil der Geschichte in statischen Monologen (mit Brustbild) erzählt. Das wird konsequent durchgehalten, geht aber auf Kosten der Spannung. Zumal wenn das Gesagte szenisch nachgespielt wird, quasi doppelt gemoppelt wird.
Es gibt erstaunlich viele Krankheitsfälle, inklusive einer angedeuteten Schwangerschaft, doch Regisseur Betbeder schwelgt in schönen Bildern und vernachlässigt die Tiefe. Einzig und allein die optische Umsetzung nach Armans Messerattacke und Bens Schlaganfall (Grüße aus dem Zwischenreich) ist interessant gemacht.
Meistens plätschert der Film so dahin, ohne jemandem weh zu tun. Amélie ist schwanger und heult, das Weihnachtsfest bei den Eltern geht stimmungslos vorbei, Schneewanderung, Fondue auf der Berghütte. Eine Nebenfigur berichtet von ihrem musikalischen Werdegang, eine andere von ihrer sexuellen Neuorientierung. Wir erfahren etwas über Edward Munch im Centre Pompidou sowie über die Haltbarkeit eines Bonsais. Regisseur Betbeder ist bemüht etwas Kleines aber Feines abzuliefern und vermeidet eine süßliche Überzuckerung. Ergebnis: edel herb. Aber unterm Strich bleibt doch nur ‘Außer Spesen, nix gewesen‘. | |
Mi, 28.10.2015TV | King of ComedyKiing for a nightHier setzt Scorsese dem größten Komiker Amerikas Jerry Lewis ein Denkmal. Das Leben eines Komikers ist alles anders als komisch. In der ersten Hälfte verfolgt Rupert Pupkin (Robert De Niro) sein Idol, um Karriere zu machen. Dabei ist er lästig wie ein Mückenschwarm. Das ist nicht lustig, eher peinlich. Dann entführt er den Komiker und erzwingt einen TV Auftritt zusammen mit der Stalkerin Masha (Sandra Bernhard). Während sie den zugetapeten Jerry verführen will, ist Rupert in der Hand des FBI. Das ist wieder alles andere als lustig. Das Ende ist unwichtig und geht im permanenten Applaus unter. Selbst der TV Aufritt des Nachwuchskomikers Pupkin ist fade. (Soll wohl so sein!)
Kurz: es gibt nichts zu lachen in diesem Film.
Erwähnenswert ist die Überblendung von Ruperts Traumwelt in die Realität. Es ist nachvollziehbar, dass er zunehmend die Bodenhaftung verliert, obwohl er sein Ziel realistisch strikt verfolgt.
Da spielt die ihn seit seiner Jugend ständig rufende Mutter eine Rolle, dann seine Freundin Rita (Diahnne Abbott). Beim Zusammensein von Rita mit Rupert wechselt der nur sein Jackett, um einen Ortswechsel anzudeuten.
Rupert Pupkin reitet sich immer tiefer in den Schlamassel. Er wird quasi zu einem armen, bemitleidenswerten Würstchen. Aber zum Mitfühlen reicht es auch wieder nicht. Dazu ist Rupert zu borniert, bzw. zu arrogant, bzw. zu unsympathisch. Und für Amerika hat Scorsese (hier sein Cameo als Studioregisseur) eine Institution entzaubert: den Stand up Comedian. Von den Kritikern geliebt, vom Publikum abgelehnt. Ich sitze zwischen beiden Meinungen. | |
Sa, 12.07.2025 von antoniawarda
richtig schlechte Sendung, man kann nicht wirklich mitraten, weil die Aufgaben für den Zuschauer ...
Sa, 14.06.2025 von Rozenbaum
Gute Themen, aber warum müssen alle Gästinnen grell überschminkt sein . Zu viel BotOx, zu viel ...
Fr, 30.05.2025 von Coa60
Die Sterne sind für die satirische Kritik am Hebammengesetz. Ansonsten fand ich die Sendung nur ...
Sa, 17.05.2025 von Kunstart.net
1. Klone haben (Kindheits-)Erinnerungen implantiert, damit sie nichts hinterfragen, nicht davon ...
Sa, 19.04.2025 von frge
Gut gemacht. Gute Schauspieler.Es ist ein schöner Zeitvertreib. Gern auch über Mediathek.